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Kinyarwanda

Kinyarwanda, auch Kinjaruanda oder Ruandisch, ist eine in Ruanda sowie in angrenzenden Gebieten der Demokratischen Republik Kongo und Ugandas verbreitete Bantusprache mit über sieben Millionen Sprechern. Es ist Muttersprache von Hutu, Tutsi, Banyamulenge und Twa.

Kinyarwanda als gesprochene Sprache (Wikitongues Projekt)

* Ritinywa Furere, Annie Rialland: Tons et accents en kinyarwanda. In: D. Goyvaerts (ed.) African Linguistics. John Benjamins, Amsterdam 1985. S. 99–166.

* Francis Jouannet (Hrsg.): Modèles en tonologie (Kirundi et Kinyarwanda). Éditions du Centre National de la Recherche Scientifique, Paris 1989.

* Alexandre Kimenyi: Grammatical tone neutralization in Kinyarwanda. Studies in African Linguistics 9 (1978). S. 303–317.

* Alexandre Kimenyi: Studies in Kinyarwanda and Bantu Phonology. Linguistic Research Inc., Carbondale 1979.

* Alexandre Kimenyi: A Relational Grammar of Kinyarwanda. University of California Press, Berkeley 1980.

* Alexandre Kimenyi: A Tonal Grammar of Kinyarwanda - An Autosegmental and Metrical Analysis. Edwin Mellen Press, Lewiston (NY) 2002.

* Scott Myers: F0 timing in Kinyarwanda. Phonetica 60 (2003). S. 71–97.

* Scott Myers: Vowel duration and neutralization of vowel length contrasts in Kinyarwanda. Journal of Phonetics 33 (2005). S. 427–446.

Country

Ruanda

Ruanda oder Rwanda [] (Kinyarwanda u Rwanda, []) ist ein dicht bevölkerter Binnenstaat in Ostafrika. Er grenzt an Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Tansania. Wegen seiner hügeligen Landschaft wird Ruanda auch „Land der tausend Hügel“ genannt. Auf dem Staatsgebiet verläuft die afrikanische Hauptwasserscheide zwischen den Einzugsgebieten des Nil und des Kongo. Von 1884 bis 1916 war Ruanda als Teil Deutsch-Ostafrikas eine deutsche Kolonie. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es 1919 belgisches Völkerbundsmandat bzw. nach 1945 UN-Treuhandsgebiet. 1962 erfolgte die Unabhängigkeit.

Wegen struktureller Probleme, einer hohen Bevölkerungsdichte und Konflikten zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi – die im Völkermord an den Tutsi 1994 gipfelten, in dessen Rahmen etwa 800.000 ethnische Tutsi und gemäßigte Hutu von radikalen Hutu ermordet wurden – zählte das Land zu den ärmsten in Afrika. Seit dem Ende des Bürgerkrieges setzte ein wirtschaftlicher Wiederaufbauprozess ein, der unter anderem durch die Ausbeutung von Rohstoffen in den östlichen Kongoprovinzen begünstigt wurde. Seit dem Jahr 2000 amtiert Paul Kagame als Präsident, der das Land autoritär in einer Art Erziehungs- und Entwicklungsdiktatur regiert. Das Regierungssystem steht international in der Kritik wegen mangelnder Pressefreiheit, Unterdrückung der Opposition, Manipulation von Wahlen sowie der Destabilisierung des Ostkongo.

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