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CFA-Franc BEAC

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Der CFA-Franc BEAC (Franc de la Coopération Financière en Afrique Centrale) oder kurz CFA-Franc ist die Währung der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC), also von:

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Er wird von der Banque Centrale des États d'Afrique Centrale (BEAC) in Yaoundé/Kamerun emittiert und hat den ISO-4217-Code XAF.

Im Umlauf befinden sich Münzen zu 1, 2, 5, 10, 25, 50, 100 und 500 CFA-Franc und Banknoten zu 500, 1000, 2000, 5000 und 10.000 CFA-Franc.

Der CFA-Franc wird unterteilt in 100 Centimes (Abkürzung c).

Der CFA-Franc BEAC ist mit einem festen Wechselkurs von 655,957 CFA-Franc je Euro an den Euro sowie mit einem Wechselkurs von 1 an den CFA-Franc BCEAO der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion gekoppelt.

Der CFA-Franc (Franc des colonies françaises d'Afrique, kurz FCFA) wurde am 25. Dezember 1945 bei der Ratifizierung des Bretton-Woods-Abkommens in mehreren französischen Kolonien eingeführt und hatte ursprünglich eine Parität von 1 CFA-Franc zu 1,70 französischen Franc (FF). Mit der Abwertung des französischen Francs am 17. Dezember 1948 änderte sie sich auf 1 CFA-Franc = 2 FF.

Als Frankreich 1958 mit der Einführung des neuen Franc zwei Nullen kürzte, zog der CFA-Franc nicht mit, weshalb die neue Parität 1 CFA-Franc = 0,02 FF ab dem 26. Dezember galt und dieser im Bereich der BEAC nun Franc de la Communauté Française d'Afrique genannt wurde. Seine Parität behielt bis 12. Januar 1994 Gültigkeit. Zum selben Zeitpunkt schuf man für die Mitgliedsstaaten der UEMOA-Zone den Franc de la Communauté Financière d'Afrique. Als am 22. November 1972 die Banque Centrale des États d'Afrique Centrale (BEAC) entstand, wechselte der Währungsname in Franc de la Coopération Financière en Afrique Centrale, wodurch er das Kürzel FCFA beibehielt. 1984 übernahm mit Äquatorialguinea eine ehemalige spanische Kolonie den CFA-Franc BEAC als Nachfolgewährung zum Ekwele.

Um 1994 war die Wettbewerbsfähigkeit der afrikanischen Staaten der CFA-Zone im Vergleich zu direkten Nachbarländern, die ihre Währungen mehrfach abgewertet hatten, derart beschädigt, dass die Parität nicht mehr aufrechterhalten werden konnte. Der CFA-Franc wurde mit Wirkung vom 18. Januar 1994 um die Hälfte abgewertet, wodurch der CFA-Franc fortan nur noch 0,01 FF wert war.

Country

Gabun

Gabun [] ist ein Staat in Zentralafrika. Er grenzt an Kamerun, Äquatorialguinea und die Republik Kongo sowie an den Golf von Guinea. Durch das Land verläuft der Äquator. Gabun hat rund zwei Millionen Einwohner (Stand 2017). Im Jahr 2017 belegte es im Index der menschlichen Entwicklung Rang 110 von 189 Ländern. Dank seiner Ölvorkommen zählt es zu den wohlhabenderen Ländern Afrikas. Seit 1967 wird das Land von der Familie Bongo regiert und gilt vielen internationalen Beobachtern als Diktatur. Nach 42 Jahren übernahm der heutige Präsident Ali-Ben Bongo Ondimba 2009 nach einer umstrittenen Wahl die Herrschaft von seinem Vater Omar Bongo.

Gabun liegt an der westlichen Atlantikküste Zentralafrikas, von wo aus es sich in östliche Richtung bis kurz vor das Kongobecken erstreckt. Die Küstenlänge beträgt 885 km. Das westliche Küstentiefland steigt nach etwa 200 Kilometern stufenförmig bis zur Niederguineaschwelle im Osten an. Der höchste Berg Gabuns ist bisher nicht festgelegt. Es existieren verschiedene (fehlerhafte) Angaben, die bis zu 500 Höhenmeter voneinander abweichen. Die höchsten Erhebungen im Nordosten und Süden reichen bis knapp über 1.000 m ü. d. M. Mehr als 70 Prozent der Landfläche sind von tropischem Regenwald bedeckt.

Kamerun

Kamerun ([] oder []; []; []) ist ein Land in Zentralafrika mit rund 25 Millionen Einwohnern (Juli 2017). Es grenzt an Nigeria, den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, Gabun, Äquatorialguinea und den Atlantischen Ozean. Die größten Städte sind die Hauptstadt Yaoundé und die Hafenstadt Douala.

Die portugiesischen Seefahrer, die als erste Europäer die Region erreichten, gaben dem heutigen Fluss Wouri den Namen Río dos Camarões nach einem Schwarm der Garnele Lepidophthalmus turneranus, den sie dort vorfanden. Später wurde der Name für die umliegenden Berge und von der deutschen Kolonialverwaltung zunächst für die heutige Stadt Douala und später für das ganze Land übernommen.

Republik Kongo

Die Republik Kongo (dt. [], frz. [], bis 1960 Mittelkongo, 1969 bis 1991 Volksrepublik Kongo) ist eine Republik in Zentralafrika. Ihre Hauptstadt und größter Ballungsraum vor der Hafenstadt Pointe-Noire ist Brazzaville; das Land ist überwiegend auch als Kongo-Brazzaville bekannt.

Der Staat grenzt an Gabun, Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo (ehemals Belgisch-Kongo oder Zaire), die angolanische Exklave Cabinda und den Atlantischen Ozean. Im Index der menschlichen Entwicklung belegt er den 135. Platz von 188 (Stand 2016).

Tschad

Die Republik Tschad [] (, []) ist ein Binnenstaat in Zentralafrika. Sie grenzt im Norden an Libyen, im Osten an den Sudan, im Süden an die Zentralafrikanische Republik und im Westen an Kamerun, Niger und Nigeria.

Trotz eines langjährigen Wirtschaftsaufschwungs seit dem Beginn der Erdölgewinnung im Jahre 2003 ist der Tschad immer noch eines der ärmsten und unterentwickeltsten Länder der Welt. Im Index der menschlichen Entwicklung belegte der Tschad 2016 Platz 186 von 188 Ländern.

Zentralafrikanische Republik

Die Zentralafrikanische Republik (🇬🇸, ) ist ein Binnenstaat in Zentralafrika. Sie grenzt (im Uhrzeigersinn von Norden) an den Tschad, den Sudan, den Südsudan, die Demokratische Republik Kongo, die Republik Kongo und Kamerun. Die Hauptstadt ist Bangui.

Die Zentralafrikanische Republik ist ein stark unterentwickelter und instabiler Staat. Das Land war 2016, gemessen am realen Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, das ärmste der Welt. Im Index der menschlichen Entwicklung lag es 2016 auf Platz 188 von 188 Ländern und war damit ebenfalls letzter. Die Bevölkerung des Landes gilt als die am ungesundesten lebende und diejenige mit der niedrigsten Lebenserwartung weltweit.

Äquatorialguinea

Die Republik Äquatorialguinea, allgemein als Äquatorialguinea bezeichnet, ist ein Staat in Subsahara-Afrika. Der Festlandteil des Staates grenzt im Norden an Kamerun, im Süden und Osten an Gabun und im Westen an den Golf von Guinea. Der südlichste Teil des Staatsgebietes, die Insel Annobón oder Pagalu, liegt 156 Kilometer südlich des Äquators, der Rest nördlich davon. Obwohl es der Name des Landes vermuten lässt, verläuft der Äquator nicht durch das Staatsgebiet Äquatorialguineas.

Die staatstragende Bevölkerungsgruppe der ehemaligen spanischen Kolonie sind die Fang, eine marginalisierte Minderheit sind die Bubi. Das Land ist besonders entlang der Küstengebiete reich an Erdölvorkommen, deren Einnahmen allerdings nur einer kleinen – politisch einflussreichen – Elite zugutekommen. Das hohe Pro-Kopf-Einkommen nähert sich dem europäischen Durchschnitt. Trotzdem ist die Armutsquote hoch. Die Verletzungen der Menschenrechte sind deutlich zurückgegangen, aber das Land bietet keine Rechtssicherheit.

Sprache

Central African CFA franc (English)  Franc CFA (Français)  CFA-Franc BEAC (Deutsch)  Franco CFA da África Central (Português)  Франк КФА BEAC (Русский)  Franco CFA de África Central (Español)  中非金融合作法郎 (中文)  Franc CFA BEAC (Română)  中央アフリカCFAフラン (日本語)  Центральноафриканський франк (Українська)  중앙아프리카 CFA 프랑 (한국어)  Franc CFA Afrika Tengah (Bahasa Indonesia)  Orta Afrika CFA frangı (Türkçe)  Stredoafrický frank (Slovenčina)  Centrālāfrikas CFA franks (Latviešu)  Φράγκο CFA Κεντρικής Αφρικής (Ελληνικά)  Franc CFA Trung Phi (Tiếng Việt) 
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