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Usbekische Sprache

Die usbekische Sprache (usbek. Oʻzbek tili, Oʻzbekcha, veraltete Schreibungen kyrillisch Ўзбек тили und arabisch Oʻzbek tili), kurz Usbekisch, ist die am weitesten verbreitete Turksprache Zentralasiens. In Usbekistan ist es die Muttersprache der Mehrheit der Einwohner und Amtssprache.

Neben der Bezeichnung Usbekisch wird in der türkischen Turkologie als Alternativbezeichnung auch „usbekisches Türkisch“ (türk. Özbek Türkçesi, usbek. Oʻzbek Turkchasi) verwendet.

Die Eigenbezeichnung der usbekischen Sprachvarianten in Afghanistan lautet Uzbek tili, Uzbeki, Uzbaki oder Uzbekcha.

Die Sprachbezeichnung geht zurück auf den Namen der Usbeken, der ursprünglich eine Gruppe von Nomadenstämmen bezeichnete, die im 16. Jahrhundert die Herrschaft im westlichen Zentralasien übernahmen und ihren Namen ihrerseits auf Usbek Khan, einen Herrscher der Goldenen Horde im 14. Jahrhundert, zurückführen. Heute bezeichnet der Begriff Usbekisch jedoch nicht nur die auf die Sprache der Usbeken des 16. Jahrhunderts zurückgehenden Dialekte (das Kyptschak-Usbekische), sondern auch die turksprachlichen Varietäten, deren Vorläufer schon vor der Einwanderung der usbekischen Stämme in Zentralasien gesprochen und damals als Tschagataisch oder Turki bezeichnet wurden.

Country

Afghanistan

Afghanistan (paschtunisch und persisch (Dari), offiziell Islamische Republik Afghanistan) ist ein Binnenstaat Südasiens an der Schnittstelle von Süd- zu Zentralasien, der an den Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, die Volksrepublik China und Pakistan grenzt. Drei Viertel des Landes bestehen aus schwer zugänglichen Gebirgsregionen.

Nach dem Einmarsch der Sowjetunion 1979 besiegten – von den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien finanzierte – Mudschaheddin die von der Sowjetunion gestützte Regierung. Die Aufteilung der Machtbereiche scheiterte jedoch an Rivalitäten; die fundamentalistisch islamisch ausgerichteten Taliban-Milizen kamen an die Macht und setzten eine radikale Interpretation des Islam und insbesondere die Scharia mit aller Härte durch. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten wurde das Taliban-Regime, das Mitgliedern von Terrororganisationen Unterschlupf gewährt hatte, im maßgeblich von den Vereinigten Staaten geführten Krieg gegen den Terror gestürzt. Seither bestimmt dieser Krieg das Geschehen.

Kirgisistan

Kirgisistan (oft auch Kirgistan oder Kirgisien; [], Kyrgyzstan; amtlich Kirgisische Republik, Kyrgyz Respublikasy, 🇷🇺 Kirgizskaja Respublika) ist ein zentralasiatischer Binnenstaat mit rund 6,2 Millionen Einwohnern. Er grenzt im Norden an Kasachstan (1113 km), im Südosten an China (1048 km), im Süden an Tadschikistan (972 km) und im Westen an Usbekistan (1374 km). Kirgisistan, hervorgegangen aus der Kirgisischen SSR der Sowjetunion, erlangte seine Unabhängigkeit mit dem Zerfall der Sowjetunion 1991. Hauptstadt ist Bischkek.

Der Name qirqiz oder kyrgyz stammt vermutlich aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Die heutigen Kirgisen stammen ursprünglich aus dem sibirischen Jenissei-Tal, von wo aus sie als Folge der Ausbreitung der Mongolen in das heutige Siedlungsgebiet wanderten. Die Kirgisen glauben, dass ihr Volksname vom Begriff kirkkyz („vierzig“) abstammt und sie selbst Nachfahren von 40 Stämmen seien. Heute lebt ein Großteil der Kirgisen in der nach ihnen benannten Republik, jedoch existieren größere kirgisische Minderheiten auch in China, Afghanistan, Tadschikistan und Usbekistan.

Turkmenistan

Turkmenistan (turkmenisch Türkmenistan, als veraltet gilt die Bezeichnung Turkmenien, mit der die Turkmenische Sowjetrepublik bezeichnet wurde) ist ein Binnenstaat in Zentralasien am Kaspischen Meer. Nachbarländer sind Iran, Afghanistan, Usbekistan und Kasachstan. Turkmenistan hat 5,7 Millionen Einwohner.

Turkmenistan grenzt an Kasachstan, Usbekistan, Afghanistan, Iran und das Kaspische Meer.

Usbekistan

Usbekistan (usbekisch Oʻzbekiston; amtlich auch Republik Usbekistan, usbekisch Oʻzbekiston Respublikasi) ist ein säkularer Binnenstaat in Zentralasien.Die Bevölkerungsmehrheit stellen Usbeken dar, gefolgt von Minderheiten anderer Turkvölker, Russen, Juden und weiterer Ethnie n. Nachbarländer sind im Westen und Norden Kasachstan, im Osten Kirgisistan, im Südosten Tadschikistan und Afghanistan, im Süden Turkmenistan. Im Westen grenzt der Staat zudem an den Westlichen Aralsee und den Sarykamyschsee. Er entstand im Oktober 1924 als Usbekische Sozialistische Sowjetrepublik, ein Teil der Sowjetunion, und wurde 1991 unabhängig. Der Name Usbekistan leitet sich vom Volk der Usbeken ab, deren Bezeichnung wiederum auf Usbek Khan zurückgeht.

Usbekistan hat eine Fläche von 447.400 km² und liegt mitten in Zentralasien. Neben Liechtenstein ist es der einzige Binnenstaat der Erde, der seinerseits nur von Binnenstaaten umgeben ist. Man muss also mindestens zwei Staatsgrenzen überqueren, um zu einem offenen Meer zu gelangen. Die Ausdehnung Usbekistans beträgt von West nach Ost etwa 1425 km und von Nord nach Süd etwa 930 km. Es erstreckt sich zwischen dem 37. und 46. nördlichen Breitengrad sowie zwischen dem 56. und 73. östlichen Längengrad.

Sprache

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