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Englische Sprache

Die englische Sprache (Eigenbezeichnung: English []) ist eine ursprünglich in England beheimatete germanische Sprache, die zum westgermanischen Zweig gehört. Sie entwickelte sich ab dem frühen Mittelalter durch Einwanderung nordseegermanischer Völker nach Britannien, darunter der Angeln – von denen sich der Name „Englisch“ herleitet – sowie der Sachsen. Die Frühformen der Sprache werden daher auch manchmal Angelsächsisch genannt.

Die am nächsten verwandten lebenden Sprachen sind die friesischen Sprachen und das Niederdeutsche auf dem Festland. Im Verlauf seiner Geschichte hat das Englische allerdings starke Sonderentwicklungen ausgebildet: Im Satzbau wechselte das Englische im Gegensatz zu allen westgermanischen Verwandten auf dem Kontinent in ein Subjekt-Verb-Objekt-Schema über und verlor die Verbzweiteigenschaft. Die Bildung von Wortformen (Flexion) bei Substantiven, Artikeln, Verben und Adjektiven wurde stark abgebaut. Im Wortschatz wurde das Englische in einer frühen Phase zunächst vom Sprachkontakt mit nordgermanischen Sprachen stark beeinflusst, der sich durch die zeitweilige Besetzung durch Dänen und Norweger im 9. Jahrhundert ergab. Später ergab sich nochmals eine starke Prägung durch den Kontakt mit dem Französischen aufgrund der normannischen Eroberung Englands 1066. Aufgrund der vielfältigen Einflüsse aus westgermanischen und nordgermanischen Sprachen, dem Französischen sowie den klassischen Sprachen besitzt das heutige Englisch einen außergewöhnlich umfangreichen Wortschatz.

Die englische Sprache wird mit dem lateinischen Alphabet geschrieben. Eine wesentliche Fixierung der Rechtschreibung erfolgte mit Aufkommen des Buchdrucks im 15./16. Jahrhundert, trotz gleichzeitig fortlaufenden Lautwandels. Die heutige Schreibung des Englischen stellt daher eine stark historische Orthographie dar, die von der Abbildung der tatsächlichen Lautgestalt vielfältig abweicht.

Ausgehend von seinem Entstehungsort England breitete sich das Englische über die gesamten Britischen Inseln aus und verdrängte allmählich die zuvor dort gesprochenen (v. a. keltischen) Sprachen. In seiner weiteren Geschichte ist das Englische vor allem infolge der Besiedlung Amerikas sowie der Kolonialpolitik Großbritanniens in Australien, Afrika und Indien zu einer Weltsprache geworden, die heute (global) weiter verbreitet ist als jede andere Sprache (die Sprache mit der größten Zahl an Muttersprachlern ist jedoch Mandarin-Chinesisch). Englischsprachige Länder und Gebiete bzw. ihre Bewohner werden auch anglophon genannt.

Englisch wird in den Schulen vieler Länder als erste Fremdsprache gelehrt und ist offizielle Sprache der meisten internationalen Organisationen, wobei viele davon daneben noch andere offizielle Sprachen nutzen. In Westdeutschland verständigten sich die Länder 1955 im Düsseldorfer Abkommen darauf, an den Schulen Englisch generell als Pflichtfremdsprache einzuführen.

Heute sprechen weltweit etwa 330 Millionen Menschen Englisch als Muttersprache. Die Schätzungen zur Zahl der Zweitsprachler schwanken je nach Quelle massiv, da unterschiedliche Grade des Sprachverständnisses herangezogen werden. Hier finden sich Zahlen von unter 200 Millionen bis über 1 Milliarde Menschen.

Country

Botswana

Botswana [] (nach amtlicher deutscher Schreibweise Republik Botsuana), ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika.

Botswana grenzt im Südosten und Süden an Südafrika, im Westen und Norden an Namibia und im Nordosten an Sambia und Simbabwe. Bei Kazungula im Nordosten treffen sich die Grenzen von Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe in der Mitte des Sambesi, manchen Ansichten zufolge an einem einzigen Punkt. Für die Annahme eines multilateral anerkannten Vierländerecks fehlt jedoch die vertragliche Grundlage.

Gambia

Gambia [] (offiziell ) ist eine Republik in Westafrika, die an den Ufern des Gambia liegt. Mit Ausnahme eines kurzen Küstenabschnittes an der Mündung des Flusses in den Atlantischen Ozean wird Gambia vollständig vom Staat Senegal umschlossen. Mit einer Gesamtfläche von ungefähr 11.000 Quadratkilometern ist das Land der kleinste Staat des afrikanischen Festlandes.

Gambia hat rund 2,05 Millionen Einwohner (Stand Juli 2017). Sein größter Ballungsraum ist die Kombo-St. Mary Area, die Hauptstadt ist Banjul.

Ghana

Ghana [] ist ein Staat in Westafrika, der an die Elfenbeinküste, Burkina Faso, Togo sowie im Süden an den Golf von Guinea als Teil des Atlantischen Ozeans grenzt. Seine Fläche ist fast so groß wie die des Vereinigten Königreichs, mit dessen Geschichte es durch die Kolonialzeit eng verbunden ist. Mit dem Namen Ghana sollte historisch eine Verbindung mit dem Reich von Ghana, dem ersten namentlich nachweisbaren Großreich in Westafrika, hergestellt werden. Die Hauptstadt Ghanas ist die Metropole Accra, die zweite Millionenstadt ist Kumasi.

Der 1966 fertiggestellte Volta-Stausee ist der größte Binnensee des Landes und bis heute das oberflächengrößte künstliche Gewässer der Erde. Mit dem Bau des Akosombo-Staudamms verfolgte die Nkrumah-Regierung den Plan, die Energieversorgung für die wirtschaftliche Entwicklung und Industrialisierung Ghanas sicherzustellen. Weltwirtschaftlich bedeutend ist Ghana aufgrund seines Rohstoffreichtums. Gold, das der ehemaligen Kolonie auch den Namen „Goldküste“ gab, ist Ghanas wichtigstes Exportgut. Etwa ein Drittel der Exporterlöse und 93 Prozent der Produktion des Bergbausektors hängen mit der Förderung von Gold zusammen.

Kamerun

Kamerun ([] oder []; []; []) ist ein Land in Zentralafrika mit rund 25 Millionen Einwohnern (Juli 2017). Es grenzt an Nigeria, den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, Gabun, Äquatorialguinea und den Atlantischen Ozean. Die größten Städte sind die Hauptstadt Yaoundé und die Hafenstadt Douala.

Die portugiesischen Seefahrer, die als erste Europäer die Region erreichten, gaben dem heutigen Fluss Wouri den Namen Río dos Camarões nach einem Schwarm der Garnele Lepidophthalmus turneranus, den sie dort vorfanden. Später wurde der Name für die umliegenden Berge und von der deutschen Kolonialverwaltung zunächst für die heutige Stadt Douala und später für das ganze Land übernommen.

Kenia

Kenia [] (Swahili, englisch Kenya []), offiziell die Republik Kenia, ist ein Staat in Ostafrika. Er grenzt im Nordwesten an den Südsudan, im Norden an Äthiopien, im Nordosten an Somalia, im Süden an Tansania, im Westen an Uganda und im Südosten an den Indischen Ozean. Die Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Nairobi, die zweite Millionenstadt ist Mombasa. Die Wirtschaft Kenias ist, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, die größte in Südost- und Zentralafrika.

Kenia erlangte im Dezember 1963 die Unabhängigkeit von Großbritannien. Nach der Verabschiedung einer neuen Verfassung im August 2010 ist Kenia in 47 halbautonome Gebietskörperschaften, sogenannte Counties, unterteilt, in denen jeweils ein gewählter Gouverneur regiert.

Lesotho

Das Königreich Lesotho ( []), 1868 bis 1966 Basutoland, ist eine parlamentarische Monarchie im südlichen Afrika. Lesotho ist eine Enklave in der Republik Südafrika, gehörte aber nie politisch zu diesem weitaus wohlhabenderen Staat. Die Hauptstadt ist Maseru.

Lesotho bedeutet „Land der Sotho-sprechenden Menschen“, wobei hier Sesotho gemeint ist. Aufgrund seiner besonderen Höhenlage wird das Land auch The Kingdom in the Sky („Das Königreich im Himmel“) genannt. Im Index der menschlichen Entwicklung von 2016 steht Lesotho auf dem 160. von 188 Plätzen.

Liberia

Die Republik Liberia ( [], []; veraltet Liberien) ist ein Staat an der westafrikanischen Atlantikküste und grenzt an Sierra Leone, Guinea und die Elfenbeinküste.

Liberia liegt im Südwesten Westafrikas an der Atlantikküste. Es grenzt im Nordwesten an Sierra Leone, im Norden und Nordosten an Guinea und im Osten an die Elfenbeinküste.

Libyen

Libyen (//; [], offiziell ; ) ist ein Staat in Nordafrika. Seine Nordgrenze ist das Mittelmeer (Mittelmeeranrainerstaat); er grenzt im Osten an Ägypten und Sudan, im Süden an Niger und Tschad und im Westen an die Maghreb-Staaten Tunesien und Algerien.

Libyen hatte im Juli 2017 etwa 6,7 Millionen Einwohner. Neben der Millionen- und Hauptstadt Tripolis gibt es weitere große Städte wie Bengasi, Misrata, Tobruk und Sabha.

Mauritius

Mauritius (deutsch [], englisch [], französisch Maurice [], kreolisch Moris) ist ein Inselstaat im Südwesten des Indischen Ozeans ungefähr 870 Kilometer östlich von Madagaskar. Neben der Hauptinsel Mauritius mit der Hauptstadt Port Louis zählen Rodrigues, die Cargados-Carajos-Inseln sowie die Agalega-Inseln zum Staatsgebiet.


Namibia

Namibia (amtlich: Republik Namibia; deutsche Aussprache: []; ) ist ein Staat im südlichen Afrika zwischen Angola, Botswana, Sambia, Südafrika und dem Atlantischen Ozean. Ein bis zu 100 Meter langer Grenzverlauf – und damit das einzige Vierländereck der Erde – mit Simbabwe ist umstritten.

Der Name des Staates leitet sich von der Wüste Namib ab, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt. Er wurde bei der Unabhängigkeit als neutrale Bezeichnung gewählt, um keines der vielen namibischen Völker zu benachteiligen. Als Namensgeber Namibias gilt Mburumba Kerina.

Nigeria

Nigeria [] (amtlich [] – Bundesrepublik Nigeria) ist ein Bundesstaat in Westafrika, der an den Atlantik und die Länder Benin, Niger, Tschad und Kamerun grenzt. Es ist mit über 190 Millionen Einwohnern (2017) mit Abstand das bevölkerungsreichste Land Afrikas und weltweit das Land mit der siebtgrößten Bevölkerung. Im Zeitraum von 1989 bis 2019 hat sich die Bevölkerungszahl des Landes verdoppelt. Nigerias Hauptstadt ist Abuja, seine mit Abstand größte Stadt ist Lagos mit rund achtzehn Millionen Einwohnern; weitere Millionenstädte sind Ibadan, Benin-Stadt, Kano, Port Harcourt und Kaduna.

Das Land beherbergte zahlreiche Staaten und Königreiche in vorkolonialer Zeit. Der heutige Staat basiert auf der Grenzziehung der Briten, als diese Nigeria im 19. Jahrhundert kolonialisierten. 1960 wurde Nigeria unabhängig und wechselte nach einem Bürgerkrieg von 1967 bis 1970 jahrzehntelang zwischen demokratisch gewählten Regierungen und Militärregierungen. 1999 wurde Nigeria erneut demokratisiert, wobei erst die Wahlen ab den 2010er Jahren als halbwegs fair eingestuft werden.

Ruanda

Ruanda oder Rwanda [] (Kinyarwanda u Rwanda, []) ist ein dicht bevölkerter Binnenstaat in Ostafrika. Er grenzt an Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Tansania. Wegen seiner hügeligen Landschaft wird Ruanda auch „Land der tausend Hügel“ genannt. Auf dem Staatsgebiet verläuft die afrikanische Hauptwasserscheide zwischen den Einzugsgebieten des Nil und des Kongo. Von 1884 bis 1916 war Ruanda als Teil Deutsch-Ostafrikas eine deutsche Kolonie. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es 1919 belgisches Völkerbundsmandat bzw. nach 1945 UN-Treuhandsgebiet. 1962 erfolgte die Unabhängigkeit.

Wegen struktureller Probleme, einer hohen Bevölkerungsdichte und Konflikten zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi – die im Völkermord an den Tutsi 1994 gipfelten, in dessen Rahmen etwa 800.000 ethnische Tutsi und gemäßigte Hutu von radikalen Hutu ermordet wurden – zählte das Land zu den ärmsten in Afrika. Seit dem Ende des Bürgerkrieges setzte ein wirtschaftlicher Wiederaufbauprozess ein, der unter anderem durch die Ausbeutung von Rohstoffen in den östlichen Kongoprovinzen begünstigt wurde. Seit dem Jahr 2000 amtiert Paul Kagame als Präsident, der das Land autoritär in einer Art Erziehungs- und Entwicklungsdiktatur regiert. Das Regierungssystem steht international in der Kritik wegen mangelnder Pressefreiheit, Unterdrückung der Opposition, Manipulation von Wahlen sowie der Destabilisierung des Ostkongo.

Sambia

Sambia [] (Republic of Zambia []) – vormals Nordrhodesien – ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Er grenzt an Angola, die Demokratische Republik Kongo, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe, Botswana und Namibia. Der Name leitet sich vom Fluss Sambesi ab. Sambia wurde am 24. Oktober 1964 vom Vereinigten Königreich unabhängig. Im Index der menschlichen Entwicklung 2016 liegt Sambia auf Platz 139 von 188.

Der größte Teil Sambias besteht aus relativ wenig reliefierten Hochebenen zwischen 1000 und 1400 Meter Höhe. Diese Hochebenen sind allerdings sehr unterschiedlich. Im Norden stellt das Bangweulubassin den Boden eines riesigen Kraters dar, das im Süden von der Hochebene des Copperbelt, im Westen vom langen Luapulatal, im Norden von den Mporokosobergen und im Osten vom Muchinga-Gebirge begrenzt wird. Entlang dieses Gebirges zieht sich von Nord nach Süd das Luangwatal, das im Norden von Ausläufern des südlichen tansanischen Hochlandes und im Osten durch die Mafinga Hills begrenzt wird, die in das zentrale Hochland von Malawi übergehen und in denen sich die höchste Landesstelle befindet, der Mafinga mit 2339 Metern über dem Meeresspiegel. Der Westen Sambias mit dem Quellgebiet des Sambesi ist ein flaches Sandgebiet der Kalahari-Wüste, das nach Süden hin sanft abfällt. Erst entlang des Sambesi-Steilhanges finden sich dramatische Reliefs.

Seychellen

Die Republik Seychellen, auch nur die Seychellen (, früher auch Seschellen geschrieben; Seychellenkreol Sesel; französisch Seychelles [], veraltet Séchelles geschrieben; englisch Seychelles []) ist ein Inselstaat im Indischen Ozean. Topografisch gehört der Staat zu Afrika. Seine Hauptstadt ist Victoria.


Sierra Leone

Sierra Leone ( [], [], []), offiziell Republik Sierra Leone, ist ein Staat in Westafrika, der im Norden und Osten an Guinea, im Südosten an Liberia und im Westen an den Zentralatlantik grenzt. Die Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Freetown.

Nach einem Jahrzehnt blutigen Bürgerkrieges, der zehntausende Todesopfer forderte, ist das Land seit 2000 mit seinem Wiederaufbau und der Aufarbeitung der jüngeren Geschichte beschäftigt. Das Land ist hoch verschuldet und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Index der menschlichen Entwicklung zählt Sierra Leone zu den niedrig entwickelten Ländern. Die 2014 ausgebrochene Ebolafieber-Epidemie hat die humanitäre Notlage weiter verschlimmert.

Somalia

Somalia oder Bundesrepublik Somalia bezeichnet einen föderalen Staat im äußersten Osten Afrikas am Horn von Afrika. Der Name ist vom Volk der Somali abgeleitet, das die Bevölkerungsmehrheit bildet und auch in den Nachbarländern ansässig ist.

Somalia entstand aus dem Zusammenschluss der Kolonialgebiete Britisch- und Italienisch-Somaliland, die 1960 („Afrikanisches Jahr“) gemeinsam unabhängig wurden. Das Staatsgebiet grenzt an den Indischen Ozean im Osten, den Golf von Aden im Norden, Dschibuti und Äthiopien im Westen und Kenia im Süden. Nach dem Sturz der autoritären Regierung unter Siad Barre 1991 existierte aufgrund des noch andauernden Bürgerkrieges mehr als 20 Jahre lang keine funktionierende Zentralregierung mehr. Die ab dem Jahr 2000 unter dem Schutz der internationalen Staatengemeinschaft gebildeten Übergangsregierungen blieben weitgehend erfolglos; sie vermochten zeitweise kaum die Hauptstadt unter ihrer Kontrolle zu halten. Weite Teile des Landes fielen in die Hände lokaler Clans, Warlords, radikal-islamistischer Gruppen oder Piraten.

St. Helena

'''St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha''' ist ein Britisches Überseegebiet im südlichen Atlantischen Ozean. Bis zum Inkrafttreten der neuen Verfassung am 1. September 2009 hieß das Gebiet ''St. Helena und Nebengebiete (englisch Saint Helena and Dependencies'').

Das Territorium besteht aus der Insel St. Helena, der nordwestlich von ihr gelegenen Insel Ascension sowie der weit südsüdwestlich von ihr gelegenen Inselgruppe Tristan da Cunha. Die neue Verfassung gab diesen drei Teilen gleichen Status innerhalb des Territoriums. Das Überseegebiet hat eine Fläche von 391 km² und eine Bevölkerung von 5633 Einwohnern.

Sudan

Die Republik Sudan ([], auch [],, ) ist ein Staat in Nordost-Afrika mit Zugang zum Roten Meer. Er grenzt im Norden an Ägypten, im Osten an Eritrea, im Südosten an Äthiopien, im Süden an den Südsudan, im Südwesten an die Zentralafrikanische Republik, im Westen an den Tschad und im Nordwesten an Libyen. Mit einer Fläche von mehr als 1,8 Millionen Quadratkilometern ist das Land etwa fünfmal so groß wie Deutschland und drittgrößter Flächenstaat des afrikanischen Kontinents. Von den gut 40 Millionen Einwohnern lebt über ein Fünftel in der Hauptstadtregion um Khartum, das mit den Städten Omdurman und Bahri ein dichtbesiedeltes Dreieck bildet.

Die Republik Sudan ist seit dem 1. Januar 1956 unabhängig vom Vereinigten Königreich (Anglo-Ägyptischer Sudan). Der heutige Präsident Umar al-Baschir kam am 30. Juni 1989 durch einen Militärputsch an die Macht und regiert das Land seitdem mit repressiven Mitteln. Seit dem 9. Juli 2011 ist der Südsudan nach einem Referendum 2011 als eigenständiger Staat vom Sudan unabhängig.

Swasiland

) ist ein kleiner Binnenstaat im südlichen Afrika. Er grenzt an Südafrika und Mosambik. Nationalfeiertag ist der 6. September, der Jahrestag der Unabhängigkeit 1968. Die Staatsform ist de facto eine absolute Monarchie. Ursprünglich sollte Swasiland nach der Unabhängigkeit von Großbritannien Ngwana heißen. Im Human Development Index 2013 steht Swasiland auf dem 148. von 187 Plätzen.


Südafrika

Die Republik Südafrika ist ein Staat im südlichen Afrika. Er ist der am weitesten entwickelte Wirtschaftsraum des afrikanischen Kontinents. Im Süden und Südosten grenzt Südafrika an den Indischen Ozean und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Norden liegen die Nachbarstaaten Namibia, Botswana und Simbabwe, nordöstlich Mosambik und im Osten Swasiland. Das Königreich Lesotho wird als Enklave vollständig von Südafrika umschlossen.

Die Republik Südafrika hat drei Hauptstädte : Die Regierung sitzt in Pretoria, das Parlament in Kapstadt und das Oberste Berufungsgericht in Bloemfontein. Die nach Einwohnern größten Metropolen des Landes sind Kapstadt und Johannesburg. Englisch ist die Verkehrssprache des Landes, daneben sind Afrikaans und neun Bantu-Sprachen offiziell. Die Universität Kapstadt gilt laut THE als beste Universität Afrikas, die Technische Universität Tshwane in Pretoria ist eine der größten Universitäten des Kontinents.

Südsudan

Der Südsudan (, in amtlicher Langform Republic of South Sudan (RoSS); ) ist ein Staat in Afrika. Er erlangte am 9. Juli 2011 die Unabhängigkeit vom Sudan; zuvor war das Gebiet von 1972 bis 1983 und erneut von 2005 bis 2011 eine autonome Region innerhalb des Sudans. Der Südsudan grenzt im Norden an den Sudan, im Osten an Äthiopien, im Südosten an Kenia, im Süden an Uganda, im Südwesten an die Demokratische Republik Kongo und im Westen an die Zentralafrikanische Republik. Aufgrund des seit 2013 andauernden Bürgerkrieges gilt er als gescheiterter Staat. Mit einem nominalen Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von 228 US-Dollar belegte der Südsudan 2017 den weltweit letzten Platz.

Im Norden ist das Land durch Savannen und Trockenwälder geprägt, im Süden durch tropischen Regenwald. Die höchste Erhebung ist der Kinyeti (3.187 m) in den Imatong-Bergen. Der Weiße Nil durchfließt die Region und bildet mit dem Sudd, je nach Jahreszeit, eine der größten Sumpflandschaften weltweit. Der Nilnebenfluss Bahr al-Arab (Kiir) bildet grob den nordwestlichen Teil der Grenze zum Sudan. Die Grenze ist allerdings nicht markiert, und neben dem Abyei-Gebiet gibt es weitere Grenzregionen mit Weideland und Rohstoffvorkommen, deren Staatszugehörigkeit ungeklärt ist, so zum Beispiel die Enklave von Kafia Kingi. Im äußersten Südosten liegt das Ilemi-Dreieck, das von Kenia und Äthiopien beansprucht wird und früher auch vom Sudan beansprucht wurde; die Haltung der südsudanesischen Regierung in diesem Gebietsstreit ist noch unbekannt.

Tansania

Tansania ([], auch [], amtlich Vereinigte Republik Tansania, ) ist ein Staat in Ostafrika. Es liegt am Indischen Ozean und grenzt an Kenia und Uganda im Norden, Ruanda, Burundi und die DR Kongo im Westen und Sambia, Malawi und Mosambik im Süden. Es ist seit der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich am 9. Dezember 1961 Mitgliedstaat des Commonwealth of Nations.

Das Land ist mit 57,3 Millionen Einwohnern (2017) das nach Bevölkerung fünftgrößte Land Afrikas. Hauptstadt des Staates ist Dodoma, Regierungssitz und größte Stadt ist jedoch die Küstenstadt Daressalam; weitere große Städte sind Mwanza, Arusha, Mbeya, Morogoro und Tanga.

Uganda

Uganda, amtlich Republik Uganda, (Swahili und Deutsch: []; Englisch: []) ist ein Binnenstaat in Ostafrika mit etwa 35 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 241.040 km². Hauptstadt und größte Stadt Ugandas ist Kampala. Mit einem nominellen Bruttosozialprodukt von jährlich 638 US-$ pro Kopf ist das Land eines der ärmsten der Welt.

Uganda grenzt im Norden an den Südsudan, im Osten an Kenia, im Süden an Tansania, im Südwesten an Ruanda und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Die Grenzen zu Kenia und Tansania verlaufen zum Teil durch den Victoriasee.

Vereinigte Arabische Republik

Die von 1958 bis 1961 bestehende Vereinigte Arabische Republik (VAR; ) war ein Zusammenschluss der arabischen Staaten Ägypten und Syrien.

Die Union wurde am 1. Februar 1958 begründet. Ihr schloss sich am 8. März 1958 das Königreich Jemen (Nordjemen) in loser Konföderation an, diese firmierte unter dem Namen Vereinigte Arabische Staaten.

Äthiopien

Äthiopien [] (, aus ) ist ein Binnenstaat im Nordosten Afrikas. Zur Zeit des Kaiserreichs Abessinien war das Land auch als Abessinien (seltener auch Abyssinien) bekannt. Das Land grenzt an Eritrea, den Sudan, den Südsudan, Kenia, Somalia und Dschibuti.

Äthiopien ist ein Vielvölkerstaat und der bevölkerungsreichste Binnenstaat der Welt. Beim Index der menschlichen Entwicklung rangiert Äthiopien auf Platz 174 (Stand 2016; von insgesamt 188 bewerteten Ländern). Ein großes Entwicklungshindernis ist das sehr schnelle Bevölkerungswachstum (2,5 bis 3 Prozent jährlich) in einem traditionell ländlich geprägten Umfeld, in dem es oft an elementarer Infrastruktur mangelt. Die Hauptstadt Addis Abeba zählt hingegen zu den größten Metropolen Afrikas. Durch Urbanisierung wachsen auch weitere Städte wie Gonder, Mek’ele, Adama, Awassa, Bahir Dar und Dire Dawa.

Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln

Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln (von der Inselregierung verwendete Abkürzung SGSSI ) sind ein britisches Überseegebiet im Südatlantik, das aus Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln besteht. Die Inseln sind 3677 km vom Südpol entfernt. Da sie nördlich des 60. Breitengrades südlicher Breite liegen, fallen sie nicht in den Anwendungsbereich des Antarktisvertrags. Somit gilt für sie nicht die Status-quo-Regelung des Artikels 4 dieses Vertrags.

Das Gebiet wird von Argentinien beansprucht mit Verweis auf frühe spanische Sichtungen. Argentinien sieht sich hierbei als Erbe Spaniens.

Bahrain

Das Königreich Bahrain [] (auch Bahrein; ) ist ein aus 33 Inseln bestehender Staat in einer Bucht im Persischen Golf, östlich von Saudi-Arabien und westlich von Katar (ca. 35 km Luftlinie). Mit einer Fläche von rund 750 km² (nach künstlichen Aufspülungen) ist der Archipel etwas kleiner als das Hamburger Stadtgebiet. Der Name al-Bahrain bedeutet im Arabischen „die zwei Meere“.

Bahrain ist ein moderat wohlhabendes Land. Es hatte 2016 das 35.-höchste Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf. Im Index der menschlichen Entwicklung nahm es im selben Jahr den 47. Rang von 188 Ländern ein. Das Land wird jedoch seit dem Beginn des Arabischen Frühlings 2011 von Konflikten zwischen der schiitischen Mehrheit des Landes und der sunnitischen Minderheit, die die politische Macht hält, erschüttert. Bahrain ist ähnlich wie das gegenüberliegende Saudi-Arabien eine Monarchie. Die Bindung der beiden Königshäuser gilt als eng, und saudische Streitkräfte halfen 2011, den Aufstand der Schiiten niederzuschlagen. Das politische System Bahrains wird als repressiv bewertet.

Bangladesch

Das Britische Territorium im Indischen Ozean (englisch: British Indian Ocean Territory) ist ein Britisches Überseegebiet, das heute nur noch den Chagos-Archipel umfasst.

Der Archipel besteht aus sieben Atollen mit rund 60 größtenteils unbewohnten kleinen Inseln. Er liegt bei. Die größte Insel ist Diego Garcia im gleichnamigen Atoll. Die übrigen Atolle sind die Great Chagos Bank, der größte Atollkomplex der Erde (mit Nelsons Island, Danger Island, Eagle Islands und Three Brothers), Peros Banhos, die Salomon Islands, die Egmont Islands sowie ferner das Blenheim Reef und die Speakers Bank, die nur bei Niedrigwasserstand die Wasseroberfläche erreichen und keine Inseln aufweisen.

Brunei

Das Sultanat Brunei (amtlich Brunei Darussalam, malaiisch Negara Brunei Darussalam) ist ein Staat in Südostasien. Er liegt auf der Insel Borneo (indonesisch Kalimantan) im Südchinesischen Meer und grenzt an Malaysia.

Das heutige Staatsgebiet von Brunei stellt den Rest eines in historischer Zeit weit größeren Sultanates dar, das zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert in etwa die komplette Nordküste von Borneo dem Herrschaftsbereich des Sultans von Brunei zuordnete.

Hongkong

Hongkong, Abk.: HK (, Abk.: 港), ist eine Metropole und Sonderverwaltungszone an der Südküste der Volksrepublik China im Mündungsgebiet des Perlflusses. Mit über sieben Millionen Einwohnern auf 1104 Quadratkilometern und einem bedeutenden Wirtschafts- und Finanzsektor zählt Hongkong zu den Weltstädten. 95 Prozent der Einwohner Hongkongs sind chinesischer Abstammung mit überwiegend kantonesischer Muttersprache.

Hongkong wurde während des Ersten Opiumkriegs 1841 vom Vereinigten Königreich besetzt und durch den Vertrag von Nanking 1843 zur britischen Kronkolonie erklärt. Für viele Chinesen war die britische Kolonie Zufluchtsort vor dem Chinesischen Bürgerkrieg 1927 bis 1949. Im Jahr 1997 erfolgte die Übergabe der Staatshoheit an die Volksrepublik China. Seitdem ist Hongkong eine chinesische Sonderverwaltungszone unter Beibehaltung einer freien Marktwirtschaft und hoher innerer Autonomie.

Indien



Indien (Aussprache []) ist ein Staat in Südasien, der den größten Teil des indischen Subkontinents umfasst. Indien ist eine Bundesrepublik, die von 29 Bundesstaaten gebildet wird und außerdem sieben bundesunmittelbare Gebiete umfasst. Der Eigenname der Republik lautet in den beiden landesweit gültigen Amtssprachen Bharat Ganarajya (Hindi) und Republic of India (Englisch). Die moderne demokratische und säkulare indische Republik besteht seit 1949 und seit 1950 gilt die Verfassung Indiens.

Indonesien

Indonesien (indonesisch Indonesia) ist eine Republik und der weltgrößte Inselstaat sowie mit rund 255 Millionen Einwohnern der viertbevölkerungsreichste Staat der Welt. Indonesien ist das Land mit der weltweit größten Anzahl an Muslimen.

Das Land verteilt sich auf 17.508 Inseln. Indonesien grenzt auf der Insel Borneo an Malaysia, auf der Insel Neuguinea an Papua-Neuguinea und auf der Insel Timor an Osttimor. Indonesien zählt zum größten Teil zum asiatischen Kontinent, sein Landesteil auf der Insel Neuguinea gehört jedoch zum australischen Kontinent. Die Unabhängigkeitserklärung erfolgte am 17. August 1945, am 27. Dezember 1949 wurde sie nach einem Sezessionskrieg von den Niederlanden anerkannt. Die Hauptstadt Jakarta zählt 9,6 Millionen Einwohner und liegt auf der Insel Java. Auf Java leben mehr als die Hälfte der Einwohner Indonesiens.

Israel

Israel ( Jisra'el), amtlich Staat Israel ( Medinat Jisra'el) ist ein Staat in Asien und grenzt an das östliche Ende des Mittelmeers. Israel wird gemäß israelischem Grundgesetz seit Juli 2018 als Nationalstaat des jüdischen Volks definiert. Hauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt ist Jerusalem, größtes Ballungszentrum ist Gusch Dan um die am Mittelmeer gelegene Metropole Tel Aviv-Jaffa.

Am 14. Mai 1948 erfolgte die Israelische Unabhängigkeitserklärung. Die Staatsgründung nahm durch die Balfour-Deklaration von 1917 konkretere Formen an. Völkerrechtliche Legitimität erhielt sie durch das Völkerbundsmandat für Palästina von 1922. Der Proklamation Israels als neuer Staat ging der UN-Teilungsplan für Palästina von 1947 voraus, der allerdings von arabischer Seite abgelehnt wurde.

Jordanien

Das Haschemitische Königreich Jordanien ist ein arabischer Staat in Vorderasien. Es grenzt an Israel, den im Westjordanland gelegenen Teil der Palästinensischen Autonomiegebiete, wobei die Grenze unter israelischer Kontrolle steht, Syrien, Irak, Saudi-Arabien und an das Rote Meer am Golf von Akaba, an dem es eine Seegrenze zu Ägypten hat. Jordanien zählt zu den so genannten Maschrek-Staaten.

Jordanien, im Nordwesten der Arabischen Halbinsel gelegen, ist ein Land mit hohem Wüstenanteil und lässt sich von West nach Ost in drei Großland­schaften gliedern: Der von Norden nach Süden verlaufende Jordangraben erreicht am Toten Meer den tiefsten trockenen Punkt der Erdoberfläche . Der Große Afrikanische Grabenbruch setzt sich südlich über den Golf von Akaba ins Rote Meer fort. Hier besitzt das Land über einen schmalen Küstenstreifen um Akaba einen Zugang zum Weltmeer. Das ostjordanische Bergland steigt in einer schroffen, zerklüfteten Steilwand über dem Jordangraben auf. Dieses Faltengebirge erreicht im Dschabal Ram 1754 Meter (zweithöchster Berg des Landes nach dem Dschabal Umm ad-Dami bei Aqaba) und gliedert sich durch mehrere Hochebenen. Den nördlichen Teil bildet das Gilead-Gebirge, auf dessen Hochflächen die Städte Amman, Zarqa und Irbid liegen. Die im Osten an das Bergland anschließenden Wüstentafelländer nehmen etwa zwei Drittel Jordaniens ein.

Kambodscha

Die Republik Khmer (Khmer: សាធារណរដ្ឋខ្មែរ, Sathéaranakrâth Khmer, franz.: République khmère) existierte von 1970 bis 1975 auf einem Teil des Staatsgebiets des heutigen Kambodscha, nachdem Prinz Norodom Sihanouk durch einen Putsch von General Lon Nol entmachtet worden war. Nach der Niederlage der Republik Khmer im Kambodschanischen Bürgerkrieg riefen die siegreichen Roten Khmer 1975 das Demokratische Kampuchea aus.

Sihanouk, der als König 1955 zugunsten seines Vaters abgedankt hatte, lenkte das Land weiterhin als Staatschef. Er versuchte nach der Unabhängigkeit Kambodschas während des Vietnamkrieges eine Politik der Neutralität zu führen. Durch den Ho-Chi-Minh-Pfad und Nachschublager der Vietminh im Osten des Landes griff der Krieg jedoch auf Kambodscha über. Nachdem die Vereinigten Staaten sich zunächst auf Bombardements im Osten des Landes beschränkt hatten, stürzten 1970 kambodschanische Offiziere unter General Lon Nol mit amerikanischer Hilfe Sihanouk und riefen die Republik Khmer aus. Die USA waren der Meinung, dass die Regierung Sihanouks nicht entschieden genug gegen die Vietminh vorgegangen war. Südvietnamesische und amerikanische Truppen unterstützten nun im Lande die jetzt als FANK (Forces armées nationales khmères) bezeichneten Regierungseinheiten im Kampf gegen die Rebellen der Roten Khmer, die Vietminh und die Nordvietnamesische Volksarmee (NVA).

Kokosinseln

Die Kokosinseln, auch als Keelinginseln bekannt, ( oder Keeling Islands) sind eine Inselgruppe im Indischen Ozean. Sie sind ein australisches Außengebiet und liegen in der Nähe des Investigatorrückens.

Im Jahr 2005 lag die Bevölkerungszahl bei 628 Einwohnern, bis August 2011 sank sie auf 550.

Kuwait

Das Emirat Kuwait ([], auch [],, deutsch auch: Kuweit) ist ein Staat in Vorderasien auf der Arabischen Halbinsel. Es grenzt im Norden und Westen an den Irak (240 Kilometer gemeinsamer Grenzverlauf), im Süden an Saudi-Arabien (222 Kilometer) und im Osten an den Persischen Golf (499 Kilometer).

Der Großteil des Landes gehört zur Wüste ad-Dibdiba. Abgesehen von dem küstennahen Höhenstreifen der Zaur-Berge an der Bucht von Kuwait und vereinzelten Hügeln ist das Gelände fast eben. Im Inneren befinden sich einige Oasen. Die 40 Kilometer lange Bucht von Kuwait teilt die Küste in zwei Teile. Nach Norden ziehen sich die Schwemmlandablagerungen zum Schatt al-Arab. An der Südspitze der Bucht liegt die Hauptstadt mit ihrem geschützten Naturhafen. Südlich davon befinden sich die großen Erdölfelder, die mit den saudischen Vorkommen in Verbindung stehen. Nach Südwesten steigt das Land allmählich an. Die höchste Erhebung (290 Meter) liegt im Sandsteinplateau an der Westspitze des Staatsgebiets. Die Westgrenze zum Irak zieht sich entlang des Wadi al-Batin, eines nur zeitweilig wasserführenden Trockenflusstales. Zu Kuwait gehören neun Inseln. Bubiyan, die größte Insel, ist durch eine 2400 Meter lange Brücke mit dem Festland verbunden. Nach der Befreiung im Jahre 1991 wurde die Insel in eine Militärbasis umgewandelt. Zivilisten haben zurzeit keinen Zugang zu Bubiyan. Die restlichen acht Inseln heißen: Auha, Failaka, Kubbar, Miskan, Qaruh, Umm al-Maradim, Umm an-Namil und Warba.

Laos

Laos ([], laotisch ປະເທດລາວ, amtlich ສາທາລະນະລັດ ປະຊາທິປະໄຕ ປະຊາຊົນລາວ, transkribiert Sathalanalat Paxathipatai Paxaxon Lao, deutsch Demokratische Volksrepublik Laos) ist der einzige Binnenstaat in Südostasien.

Der Staat Laos grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar und hat etwa 7 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km²; Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane.

Libanon

Der Libanon ([], amtlich: Libanesische Republik; ) ist ein Staat in Vorderasien am Mittelmeer. Er grenzt im Norden und Osten an Syrien und im Süden entlang der Blauen Linie an Israel. Im Westen wird er vom Mittelmeer begrenzt. Der Libanon wird zu den Maschrek-Ländern und zur Levante gerechnet. Das bis zu 3000 Meter hohe Libanon-Gebirge ist im Winter schneebedeckt. Von dessen weißen Gipfeln wird der Landesname abgeleitet, der auf die semitische Sprachwurzel lbn („weiß“) zurückgeht.

Im Libanon lebten im Juli 2015 etwa 6,18 Millionen Menschen, wovon knapp die Hälfte auf die Hauptstadtregion Beirut entfällt. Weitere Großstädte sind Tripoli, Sidon, Tyros, Zahlé, Jounieh und Nabatäa.

Malaysia

Malaysia [], seltener Malaysien, ist eine konstitutionelle Wahlmonarchie mit 31 Millionen Einwohnern, bestehend aus 13 Bundesstaaten in Südostasien auf der Malaiischen Halbinsel oder Westmalaysia mit der Hauptstadt Kuala Lumpur und Ostmalaysia auf Teilen der Insel Borneo. Zwischen den beiden ungefähr gleich großen Landesteilen liegt das Südchinesische Meer.

Die malaiische Halbinsel grenzt zu Wasser und Land an Thailand und hat Seegrenzen mit Vietnam, Singapur und Indonesien. Im Süden ist sie durch die Straße von Malakka von der indonesischen Insel Sumatra getrennt und durch einen Damm mit dem Stadtstaat Singapur auf der gleichnamigen Insel verbunden. Ostmalaysia hat eine Land- und Seegrenze mit dem Sultanat Brunei im Norden und mit Indonesien im Süden und hat Seegrenzen zu Vietnam und den Philippinen.

Malediven

Die Malediven ([], amtlich Republik Malediven,, Dhivehi Raajjeyge Jumhooriyyaa) sind ein islamischer Inselstaat im Indischen Ozean südwestlich von Sri Lanka. Der Archipel besteht aus mehreren Atollen und 1196 Inseln, von denen 220 von Einheimischen bewohnt und weitere 144 für touristische Zwecke genutzt werden. Der Staat ist Gründungsmitglied der SAARC (Südasiatische Vereinigung für regionale Kooperation).

Der Inselstaat hat sich in den letzten Jahren zu einem immer beliebteren Touristenziel entwickelt, was steigenden Wohlstand für die Bewohner des Landes brachte, aber gleichzeitig ökologische und soziale Probleme verursachte.

Nepal

Nepal ([], auch [], ) ist ein Binnenstaat in Südasien. Er grenzt im Norden an die Volksrepublik China und im Osten, Süden und Westen an Indien. Die Hauptstadt Kathmandu ist der Sitz der SAARC (Südasiatische Vereinigung für regionale Kooperation). In dem ehemaligen Königreich wurde am 28. Mai 2008 die Republik ausgerufen. Ram Baran Yadav wurde am 23. Juli 2008 als erster Präsident der Republik vereidigt. Ihm folgte im Oktober 2015 Bidhya Devi Bhandari als erste Präsidentin Nepals.


Oman

Oman ([], in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz maskulin und mit Artikel (der Oman), amtlich Sultanat Oman, ) ist ein Staat im Osten der Arabischen Halbinsel. Die etwas mehr als vier Millionen Einwohner leben vorwiegend in Städten. Etwa 45 % der Bevölkerung sind Ibaditen. Das Sultanat ist eine absolute Monarchie und besitzt gleichzeitig eine Verfassung. Die vom Sultan ernannten Minister und die zwei nationalen Parlamente haben nur beratende Funktion.

Das Land wird seit 1970 vom absolutistischen Herrscher Sultan Qabus ibn Said regiert. Im Februar 2011 kam es in der nordomanischen Hafenstadt Suhar, der Hauptstadt Maskat und im Süden des Landes zu Protesten.

Pakistan

Pakistan (, amtlich: Islamische Republik Pakistan) ist ein Staat in Südasien. Er grenzt im Südwesten an Iran, im Westen an Afghanistan, im Norden an China sowie im Osten an Indien. Im Süden hat Pakistan Anteil an der Küste des Arabischen Meeres, eines Nebenmeeres des Indischen Ozeans. Der Staat Pakistan entstand 1947 aus den mehrheitlich muslimischen Teilen Britisch-Indiens, während die Gebiete mit hinduistischer oder sonstiger Bevölkerungsmehrheit sowie der größte Teil des überwiegend muslimischen Kaschmir im heutigen Indien aufgingen. 1956 rief sich Pakistan zur ersten Islamischen Republik der Welt aus. Der ehemalige Landesteil Ostpakistan ist infolge der bengalischen Sprachbewegung seit 1971 als Bangladesch unabhängig. Pakistans jüngere Geschichte ist vor allem von seinem Konflikt mit Indien um die Region Kaschmir geprägt.

Pakistan wird heute von chronischer Instabilität geplagt. Ethnisch-religiöse Konflikte, Korruption, Terrorismus und politische Dysfunktionalität sind Probleme des Landes, auch wenn in den letzten Jahren leichte Fortschritte erzielt werden konnten. Das Land ist einer der ärmsten und am wenigsten entwickelten Staaten Asiens. Gleichzeitig verfügt es über Atomwaffen und besitzt die sechstgrößte Armee der Welt. Pakistan erbrachte 2016 die fünfundzwanzigstgrößte Wirtschaftsleistung und hat eine wachsende Mittelschicht.

Philippinen

Die Philippinen ([], amtlich Republik der Philippinen, [], ) sind ein Staat und Archipel mit 7.641 Inseln im westlichen Pazifischen Ozean und gehören zu Südostasien. Sie bilden den fünftgrößten Inselstaat der Welt (nach Indonesien, Madagaskar, Papua-Neuguinea und Japan). Die Philippinen sind neben Osttimor (Timor-Leste) der einzige asiatische Staat mit katholischer Bevölkerungsmehrheit. Ihren Namen erhielten sie von dem Entdecker Ruy López de Villalobos, der die Inseln zu Ehren des spanischen Infanten Philipp Las Islas Filipinas nannte.


Singapur

Singapur (amtlich Republik Singapur, [],auch: [], Tamil சிங்கப்பூர் குடியரசு Ciṅkappūr Kudiyarasu) ist ein Insel- und Stadtstaat und der flächenmäßig kleinste Staat Südostasiens. Er ist Mitglied im Commonwealth of Nations.

Beim Index der menschlichen Entwicklung belegte Singapur 2017 den neunten Platz. Singapur ist eines der reichsten Länder (und Städte) weltweit und gilt als eine der Städte mit den weltweit höchsten Lebenshaltungskosten. Zudem zählt der Stadtstaat mit mehr als elf Millionen ausländischen Touristen im Jahr zu den zehn meistbesuchten Städten der Welt und gilt neben Hongkong als wichtigster Finanzplatz Asiens. Singapur ist ein multiethnischer Staat, in dem Chinesen, Malaien und Inder die größten Bevölkerungsteile stellen.

Sri Lanka

Sri Lanka, bis 1972 Ceylon (seither Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka), ist ein Inselstaat im Indischen Ozean, 237 km (Westküste der Insel) östlich der Südspitze des Indischen Subkontinents, und zählt 20,8 Mio. Einwohner. Die kürzeste Entfernung zwischen Indien (Kodiyakkarai) und Sri Lanka (Munasal) beträgt 54,8 km.

Durch ihre Lage bildete die Insel von der Antike bis zur Moderne einen strategischen Knotenpunkt für die Seefahrt zwischen Vorder- und Südostasien. Der Süden und die Gebiete um Anuradhapura waren Zentren des antiken Buddhismus, wohingegen im Norden und Osten hinduistische Tempelkomplexe existierten. Heute ist das Land eine multireligiöse und multiethnische Nation, in der neben dem Buddhismus und dem Hinduismus das Christentum und der Islam bedeutende Religionen sind. Die Singhalesen machen den größten Teil der Bevölkerung aus. Die Tamilen stellen die größte Minderheit. Andere ethnische Minderheiten sind die Moors, Malaien, Burgher und die indigene Bevölkerung Sri Lankas, die Veddas.

Syrien

Syrien (amtlich Syrische Arabische Republik, ) ist ein Staat in Vorderasien und Teil des Maschrek. Syrien grenzt im Süden an Israel und Jordanien, im Westen an den Libanon und das Mittelmeer, im Norden an die Türkei und im Osten an den Irak. Die Insel Zypern befindet sich etwa 125 km Luftlinie von der syrischen Küste entfernt. Mit rund 185.000 km² ist Syrien ungefähr halb so groß wie Deutschland. Im Jahr 2010 lebten knapp 21 Mio. Menschen im Land, die meisten in Aleppo, der Hauptstadtregion von Damaskus, in Homs, Hama und Latakia.

Die 63 v. Chr. begründete römische Provinz Syria war reich und bedeutend, nach der Islamisierung im Jahr 634 wechselte das Gebiet zwischen Herrschaftsansprüchen. Die Syrische Republik wurde erstmals im Jahr 1930 gegründet und im Jahr 1946 unabhängig. Seit einem Staatsstreich 1963 regiert die arabisch-sozialistische Baath-Partei das Land diktatorisch.

Südkorea

Die Republik Korea (koreanisch 대한민국, 大韓民國, [], Daehan Minguk), meist Südkorea genannt, liegt in Ostasien und nimmt den südlichen Teil der Koreanischen Halbinsel ein. Die einzige Landgrenze ist die 243 km lange Grenze zum nördlichen Nachbarn Nordkorea. Die beiden Nachfolgestaaten Chōsens wurden 1948 im aufkommenden Kalten Krieg gegründet; der folgende Koreakrieg zementierte die Teilung Koreas. Der Norden ist sozialistisch und autokratisch, während im kapitalistischen, diplomatisch nach Westen orientierten Südkorea mit der Zeit eine parlamentarische Demokratie etabliert wurde. Im Westen grenzt Südkorea an das Gelbe (in Südkorea: Westmeer), im Süden an das Ostchinesische und im Osten an das Japanische Meer (in Südkorea: Ostmeer).

Mit rund 51,7 Millionen Einwohnern zählt Südkorea zu den 30 bevölkerungsreichsten Staaten der Erde und mit über 500 Einwohnern pro Quadratkilometer zu den dicht besiedelten Staaten. Etwa die Hälfte der Einwohner lebt im Großraum der Hauptstadt Seoul, einer Weltstadt mit der viertgrößten Wirtschaft weltweit. Über zwei Millionen Menschen leben jeweils in den Städten Busan, Incheon und Daegu.

Thailand

Thailand ( []), offiziell Königreich Thailand (ราชอาณาจักรไทย [], umgangssprachlich: เมืองไทย [] ), ist ein Staat in Südostasien. Er grenzt an Myanmar, Laos, Kambodscha, Malaysia, das Andamanische Meer (Teil des Indischen Ozeans) und den Golf von Thailand (Teil des Pazifischen Ozeans). Die Hauptstadt Thailands und mit Abstand größte Stadt des Landes ist Bangkok. Das Land ist de jure eine konstitutionelle Monarchie. König Bhumibol Adulyadej war von 1946 bis zu seinem Tod im Jahr 2016 Staatsoberhaupt. Seit 1. Dezember 2016 ist sein Sohn Maha Vajiralongkorn thailändischer König. Seit dem Putsch vom 22. Mai 2014 regiert das Militär mit diktatorischen Vollmachten.

Die etwa 69 Millionen Bewohner sind zu 75 % ethnische Thai und zu 14 % Chinesen; in den drei südlichsten Provinzen leben überwiegend Malaien. Der Buddhismus ist die dominierende Religion des Landes, fast 94 % der Thailänder bekennen sich zu ihm, er wird vom Staat besonders gefördert, ist aber keine offizielle Staatsreligion; 5,1 % sind Muslime.

Vereinigte Arabische Emirate

Die Vereinigten Arabischen Emirate (amtlich: ), kurz VAE, sind eine Föderation von sieben Emiraten im Osten der Arabischen Halbinsel in Südwestasien. An der Küste des Persischen Golfs gelegen und mit Zugang zum Golf von Oman, grenzt das Land an Saudi-Arabien und Oman. Es besteht aus den Emiraten Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fudschaira, Ra’s al-Chaima, Schardscha und Umm al-Qaiwain.

Die Hauptstadt der VAE ist Abu Dhabi, als eine der fünf großen Städte des Landes neben Dubai, Schardscha, Adschman und Al-Ain ist es auch ein wichtiges Wirtschafts- und Kulturzentrum.

Vietnam

Vietnam ([], vietnamesisch Việt Nam [in Hanoi ], Bedeutung „Viet des Südens“, amtlich Sozialistische Republik Vietnam, vietnamesisch Cộng hòa Xã hội chủ nghĩa Việt Nam, Chữ Nôm 共和社會主義越南 [in Hanoi ]) ist ein langgestreckter Küstenstaat in Südostasien. Er grenzt an China, Laos, Kambodscha, den Golf von Thailand und das Südchinesische Meer.

Das erste historisch belegte Königreich auf dem Gebiet des heutigen Vietnams entstand im 1. Jahrtausend v. Chr. Danach entwickelte sich ein friedliches Zusammenleben zwischen den Yues und den Han während der Trieu-Dynastie. 111 v. Chr. kam die Dynastie unter die Kontrolle der Han-Chinesen als Provinz der Han-Dynastie und blieb dies – unterbrochen von kurzen Zeiträumen der Unabhängigkeit – bis 938 n. Chr., als sie nach der Schlacht am Bạch Đằng-Fluss die Unabhängigkeit errang. Danach folgte eine Blütezeit der Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. In den folgenden Jahrhunderten expandierte Vietnam nach Süden. Im 19. Jahrhundert kam das Gebiet nach und nach als Teil von Französisch-Indochina unter französische Kolonialherrschaft.

Weihnachtsinsel

Die Weihnachtsinsel ( ist eine 135 km² große, politisch zu Australien gehörende Insel im Indischen Ozean. Verwaltet wird sie vom australischen Ministerium für Verkehr und regionale Angelegenheiten. Hauptstadt ist Flying Fish Cove.

Die Weihnachtsinsel liegt im Indischen Ozean, 350 km südlich von Java und 2616 km nordwestlich von Perth. Die Insel ist etwa 135 km² groß. Sie besteht aus einem vulkanischen Kern (Trachyt und Basalt) sowie Kalkstein, der aus den Skeletten von Kammerlingen (Foraminifera) und Steinkorallen (Scleractinia) entstanden ist. Sie erhebt sich aus einer Meerestiefe von mehr als 4000 m und ragt etwa 350 m über den Meeresspiegel. Der höchste Punkt ist der Murray Hill im Westen der Insel mit einer Höhe von 361 Metern. Die Küste ist schroff und schwer erreichbar. Ein erheblicher Anteil der Insel steht unter Naturschutz. 1980 wurde der 85 km² große Weihnachtsinsel-Nationalpark eingerichtet.

Dänemark

Dänemark ( []) ist ein Land und souveräner Staat im nördlichen Europa und eine parlamentarische Monarchie. Dänemark wird zusammen mit den Färöern, die wie das Mutterland geographisch zu Nordeuropa gehören, und Grönland, das zu Nordamerika zählt, offiziell Königreich Dänemark genannt. Das Königreich Dänemark ist daher ein interkontinentaler Staat. Das Mutterland, der Teil zwischen der Skandinavischen Halbinsel und Mitteleuropa, umfasst eine Fläche von 43.094 km², wovon 23.872 km² auf die Halbinsel Jütland und der Rest auf Inseln entfallen.

Dänemark ist eines der zwölf Gründungsmitglieder der 1949 gegründeten NATO und seit dem 1. Januar 1973 in der Europäischen Union (bzw. ihrer Vorgängerin EWG). Die autonomen Gebiete Grönland und die Färöer führen eigene Flaggen, haben eigene Amtssprachen und gehören zur NATO, jedoch nicht zur EU.

Gibraltar

Gibraltar ( [], []) ist ein britisches Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel. Es steht seit 1704 unter der Souveränität des Vereinigten Königreichs und wurde 1713 von Spanien offiziell im Frieden von Utrecht abgetreten, wird jedoch seitdem von Spanien beansprucht.

Gibraltar ist eine Halbinsel, die die Bucht von Algeciras östlich begrenzt, und liegt an der Nordseite der Meerenge Straße von Gibraltar, an der Europa und Afrika sich am nächsten sind. Das Territorium umfasst eine Landfläche von 6,5 km², wobei die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien nur 1,2 Kilometer lang ist. Auf der spanischen Seite der Grenze liegt die Stadt La Línea de la Concepción. Die von Gibraltar beanspruchte Meeresfläche reicht bis zu drei Seemeilen vor die Küste.

Griechenland

Griechenland ( [], Elláda, formell Ελλάς, Ellás ‚Hellas‘; amtliche Vollform Ελληνική Δημοκρατία, Ellinikí Dimokratía ‚Hellenische Republik‘ ) ist ein Staat in Südosteuropa und ein Mittelmeeranrainerstaat. Das griechische Staatsgebiet grenzt an Albanien, Nordmazedonien, Bulgarien und die Türkei. Griechenland ist eine parlamentarische Republik mit präsidialen Elementen; die Exekutive liegt bei der Regierung, zum kleineren Teil auch beim Staatspräsidenten. Die Hauptstadt des Landes ist Athen. Weitere bedeutende große Städte sind Thessaloniki, Patras, Iraklio und Piräus.

Das antike Griechenland ist als frühe europäische Hochkultur bekannt, die wichtige Errungenschaften wie die attische Demokratie und Philosophie, frühe Naturwissenschaften und die klassische griechische Architektur hervorbrachte. Nach dem Ende der Antike und dem Aufgehen in verschiedenen Großreichen wie Byzanz und Osmanischem Reich konnte erst im 19. Jahrhundert im Zuge der griechischen Revolution und der folgenden Unabhängigkeit von den Osmanen wieder ein griechischer Staat gebildet werden. Die heutige parlamentarische Präsidialdemokratie geht zurück auf das Referendum im Dezember 1974 zur Abschaffung der Monarchie und für die Einführung der Republik.

Guernsey

ist die zweitgrößte der britischen Kanalinseln. Die Kanalinseln sind weder Teil des Vereinigten Königreiches noch Kronkolonie, sondern als Kronbesitz (englisch crown dependency) direkt der britischen Krone unterstellt. Sie sind gesonderte Rechtssubjekte und daher auch nicht Teil der Europäischen Union.


Irland

Die Insel Irland ist etwa 450 km lang und rund 260 km breit und liegt im Atlantik. Insgesamt hat sie eine Fläche von etwa 84.421 km². Sie ist damit die drittgrößte Insel Europas und die zwanzigstgrößte der Welt.

Auf der Insel liegen – getrennt durch die innerirische Grenze – die Republik Irland und im Nordosten Nordirland, das ein Teil des Vereinigten Königreichs ist (siehe auch Liste geteilter Inseln).

Island

Island ( bedeutet ‚Eisland‘) ist ein dünn besiedelter Inselstaat im äußersten Nordwesten Europas. Mit rund 103.000 Quadratkilometern (davon Landfläche 100.250 und Wasserfläche 2.750 Quadratkilometer; mit Fischereizone 758.000 Quadratkilometer) ist Island – nach dem Vereinigten Königreich – der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas. Die Hauptinsel ist die größte Vulkaninsel der Erde und befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises. Island ist Mitglied der EFTA, des Europäischen Wirtschaftsraums, des Nordischen Rates sowie Gründungsmitglied der NATO.

Mit 350.710 Einwohnern (Stand März 2018) ist Island das am dünnsten besiedelte Land Europas. Über 60 Prozent der isländischen Bevölkerung konzentrieren sich auf die Hauptstadtregion von Reykjavík.

Isle of Man

Die Isle of Man [] (früher auch Isle of Mann; deutsch Insel Man, Ellan Vannin [] oder kurz Mannin []) ist eine Insel in der Irischen See. Sie ist als autonomer Kronbesitz ( crown dependency) direkt der britischen Krone unterstellt, jedoch weder Teil des Vereinigten Königreichs noch Britisches Überseegebiet. Des Weiteren stellt sie ein gesondertes Rechtssubjekt dar und ist kein Mitglied der Europäischen Union. Die Insel Man ist bekannt als Steueroase und Sitz von Offshoreunternehmen sowie für das Motorradrennen Isle of Man TT.


Jersey

Jersey (englische Aussprache [], französische Aussprache [], normannisch Jèrri []) ist die größte und mit gut 100.000 Einwohnern zugleich bevölkerungsreichste Kanalinsel. Sie liegt im Ärmelkanal in der Bucht von Saint-Malo, rund 150 km vor Großbritannien und etwa 25 km vor der Westküste der nordfranzösischen Halbinsel Cotentin. Zu den anderen Kanalinseln betragen die (Luftlinien-)Entfernungen 28 km nach Guernsey, 20 km nach Sark und 50 km nach Alderney. Jersey ist die sonnenreichste aller britischen Inseln und verfügt über ausgedehnte Strände. Die Hauptstadt ist Saint Helier.

Jersey ist wie die anderen Kanalinseln weder ein Teil des Vereinigten Königreiches noch eine Kronkolonie, sondern als Kronbesitz (englisch crown dependency) direkt der britischen Krone unterstellt. Die Kanalinseln insgesamt sind aus diesem Grund gesonderte Rechtssubjekte und nicht Teil der Europäischen Union (EU), werden aber in Handels- und Zollfragen wie ein Teil der EU behandelt. Allerdings gehört Jersey nicht zum europäischen Steuergebiet für Verbrauchs- und Mehrwertsteuern, weshalb bei Einfuhren aus Jersey in die EU die Einfuhrumsatzsteuer beim Zoll zu entrichten ist.

Malta

Die Republik Malta ist ein südeuropäischer Inselstaat im Mittelmeer. Sie besteht aus den drei bewohnten Inseln Malta (einschließlich der Kleinstinsel Manoel), etwa 246 Quadratkilometer, Gozo (maltesisch: Għawdex), etwa 67 Quadratkilometer und Comino (maltesisch Kemmuna, etwa drei Quadratkilometer) sowie aus den unbewohnten Kleinstinseln Cominotto (maltesisch Kemmunett), Filfla, St. Paul’s Islands und Fungus Rock. Politisch gliedert sich die Hauptinsel Malta in zwei Regionen mit fünf Bezirken. Gozo und Comino bilden zusammen die dritte Region und den sechsten Bezirk. Bei den Römern hieß die jetzige Stadt Mdina melita – dieser Name geht auf die punische Bezeichnung für einen Zufluchtsort malet zurück –, was der Ursprung des heutigen Namens der Insel sein dürfte.

Mit rund 438.000 Einwohnern (2017) auf 316 Quadratkilometern Fläche gilt Malta als der Staat mit der fünfthöchsten Bevölkerungsdichte weltweit. Der Großteil der Bevölkerung konzentriert sich auf die Hauptstadtregion um Valletta, in dessen Ballungsraum rund 394.000 Einwohner leben.

Monaco

Das Fürstentum Monaco [] (, monegassisch Principatu de Múnegu, ) ist ein südeuropäischer Stadtstaat und nach der Vatikanstadt der zweitkleinste Staat der Erde. Der extrem dicht besiedelte Staat liegt an der französischen Mittelmeerküste (Côte d’Azur) nahe der Grenze zu Italien.

Monaco war ein antiker Handelsplatz der Phönizier und später der Griechen, die hier an der Nordküste des westlichen Mittelmeers einen Herkules-Tempel errichtet hatten, der bald den Beinamen Monoikos, „einzelnes Haus“, erhielt. Als der Ort ein römischer Hafen wurde, erhielt er den Namen Herculis Monoeci Portus, woraus verkürzt Monaco entstand.

Republik Zypern

Die Republik Zypern ( Kypriakí Dimokratía, ) ist ein Inselstaat im östlichen Mittelmeer. Der Staat entstand am 16. August 1960 durch Unabhängigkeit der bisherigen Kronkolonie vom Vereinigten Königreich.

Ab dem 20. Juli 1974 wurde der Norden der Insel von der Türkei besetzt (Zypernkonflikt), wo am 15. November 1983 einseitig die Türkische Republik Nordzypern ausgerufen wurde, nachdem griechische Putschisten den Anschluss Zyperns an Griechenland durchsetzen wollten. In der Resolution 541 wurde die Ausrufung der Türkischen Republik Nordzypern von den Vereinten Nationen (UN) für ungültig erklärt.

Vereinigtes Königreich

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland, kurz Vereinigtes Königreich (englisch United Kingdom, internationale Abkürzung: UK, Kfz-Kennzeichen: GB), ist ein auf den Britischen Inseln vor der Nordwestküste Kontinentaleuropas gelegener europäischer Staat. Im deutschen Sprachgebrauch wird er auch fälschlicherweise als Großbritannien oder sogar nur als England bezeichnet. Großbritannien umfasst jedoch nur die Hauptinsel der Britischen Inseln (weshalb Nordirland zwar Teil des Vereinigten Königreichs, aber nicht von Großbritannien ist), und England bezeichnet lediglich einen Landesteil des Vereinigten Königreichs.

Das Vereinigte Königreich ist eine Union aus den vier Landesteilen England, Wales, Schottland und Nordirland, und bildet den größten Inselstaat Europas. Mit rund 65,6 Millionen Einwohnern ist das Vereinigte Königreich der drittbevölkerungsreichste Staat der Europäischen Union. Es ist Gründungsmitglied der NATO sowie der Vereinten Nationen. Es ist Atommacht, ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates und einer der G7-Staaten. Mit einem Referendum am 23. Juni 2016 wurde der Austrittsprozess aus der Europäischen Union in Gang gesetzt.

Amerikanische Jungferninseln

Die Amerikanischen Jungferninseln (, USVI) sind ein nicht inkorporiertes Außengebiet der Vereinigten Staaten. Geographisch sind sie ein Teil der in der Karibik, östlich von Puerto Rico gelegenen Inselgruppe der Jungferninseln. Sie bestehen aus den drei Hauptinseln Saint Croix, Saint John und Saint Thomas. Erst 1996 kam Water Island hinzu, daneben gibt es noch zahlreiche kleinere Inseln.


Anguilla

Anguilla ( für „Aal“) ist eine der Inseln über dem Winde der Kleinen Antillen in der Karibik. Zusammen mit mehreren kleinen, unbewohnten Koralleninseln bildet Anguilla ein Überseegebiet des Vereinigten Königreichs.

Anguilla ist eine relativ flache, aus Korallen und Kalkstein aufgebaute Insel. Der höchste Punkt mit ist Crocus Hill. Ihren Namen verdankt die Insel ihrer langgestreckten Form: bei einer Längenausdehnung in Südwest-Nordost-Richtung von etwa 25 km beträgt die maximale Breite lediglich etwa 5 km.

Antigua und Barbuda

Antigua und Barbuda ist ein unabhängiger Staat innerhalb des Commonwealth, der aus den Inseln Antigua und Barbuda gebildet wurde. Der zur Ostkaribik gehörende Inselstaat, dem auch die unbewohnte abgelegene Insel Redonda angehört, liegt zwischen dem Nordatlantik und der Karibik, südöstlich von Puerto Rico.


Aruba

Aruba [] ist eine der drei ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao), die geologisch zu Südamerika gehören und Teil der Kleinen Antillen in der südlichen Karibik sind. Die Insel liegt 25 Kilometer nördlich von Venezuela. Sie ist neben Curaçao und Sint Maarten sowie den Niederlanden (bestehend aus den Niederlanden in Europa, sowie Bonaire, Sint Eustatius und Saba in der Karibik) eines der vier gleichberechtigten Länder des Königreiches der Niederlande. Wie die anderen Länder hat auch Aruba eine eigene Verfassung, Währung und Regierung. Die Insel genießt vollkommene innere Autonomie, ist aber kein souveräner Staat (besitzt keine äußere Souveränität).

Aruba ist die westlichste und kleinste der drei ABC-Inseln. Sie ist überwiegend flach, max. 30 km lang und max. 9 km breit. Der höchste Berg ist der Jamanota mit 188 m. Die bemerkenswerte Erhebung ist der Hooiberg, der von der Insel überall gesehen wird, und 168 m hoch ist. Die Insel zeichnen kilometerlange weiße Strände aus, während der Osten durch teilweise bizarre Felsküsten geprägt ist.

Bahamas

Die Bahamas sind ein Inselstaat im Atlantik und Teil der Westindischen Inseln. Sie liegen südöstlich der Vereinigten Staaten sowie nordöstlich von Kuba und werden geographisch zu Mittelamerika gezählt. Von den mehr als 700 Bahamainseln sind nur 30 bewohnt.

Die Inselgruppe erhielt ihren Namen durch die spanischen Konquistadoren. Sie nannten die Gewässer um die Inseln Baja Mar ( für ‚flaches Meer‘), woraus später Bahamas wurde. Seit 1973 sind die Bahamas vom Vereinigten Königreich unabhängig, aber die ehemalige Kronkolonie blieb eine konstitutionelle Monarchie mit Königin Elisabeth II. als Staatsoberhaupt.

Barbados

Barbados [] ist ein Inselstaat im Atlantik und Teil der Kleinen Antillen. Barbados liegt nordöstlich von Venezuela in der Karibik und wird geografisch zu Mittelamerika gerechnet. Die ehemalige britische Kolonie ist seit 1966 vom Vereinigten Königreich unabhängig, ist aber als Commonwealth Realm souveräner Mitgliedsstaat des Commonwealth of Nations und mit der britischen Krone in Personalunion verbunden.

Barbados ist die östlichste Insel der Inselkette der Kleinen Antillen und liegt im Atlantischen Ozean. Im Gegensatz zu vielen der benachbarten Karibikinseln ist Barbados nicht vulkanischen Ursprungs, sondern stellt eine sogenannte Vorschwelle eines Akkretionskeils dar, welcher wiederum durch ehemals unterseeische Riffkalke in die Höhe wuchs. Dieses Kalksteinplateau erreicht im Mount Hillaby eine Höhe von 336 m. Die ältesten Schichten entstanden in einer Warmzeit vor 125.000 Jahren, in welcher der Meeresspiegel vier bis sechs Meter höher lag als derzeit. Zu Barbados gehört neben der Hauptinsel noch das winzige, direkt vor der Ostküste gelegene Culpepper Island.

Belize

Belize [] ist ein Staat in Zentralamerika. Er entstand im Jahre 1981 aus der Kolonie Britisch-Honduras. Belize grenzt an Mexiko und Guatemala.

Belize ist der einzige zentralamerikanische Staat, in dem Englisch Amtssprache ist. Etwa ein Drittel der Bevölkerung von Belize hat afrikanische Vorfahren. Die Kultur des Landes ist von den Maya beeinflusst. Seit 1981, dem Jahr seiner Entstehung, ist Belize Mitglied des Commonwealth of Nations.

Bermuda

Bermuda ist ein britisches Überseegebiet im Atlantik, das aus den Bermudainseln besteht. Bermuda ist namensgebend für das Bermudadreieck und die Bermuda-Shorts.

Die Inselgruppe besteht aus etwa 360 Koralleninseln, wovon nur etwa 20 bewohnt sind. Die Insel Grand Bermuda ist mit 39,3 km² mit Abstand die größte. Im Nordwesten grenzen Somerset Island und im Nordosten Saint George’s Island an die Hauptinsel.

Besondere Gemeinde

Die Karibischen Niederlande bestehen aus den drei Inseln Bonaire, Sint Eustatius und Saba sowie deren Nebeninseln in der Karibik. Sie waren bis zu deren Auflösung am 10. Oktober 2010 Teil der Niederländischen Antillen. Seither sind sie Besondere Gemeinden (niederländisch: bijzondere gemeenten) der Niederlande. Sie werden auch BES-Inseln (niederländisch: BES-eilanden, ein Akronym) genannt.

Niederländische Gesetze sind nicht automatisch in den Karibischen Niederlanden gültig, sie bilden daher ein separates Rechtsterritorium innerhalb der Niederlande.

Britische Jungferninseln

Die Britischen Jungferninseln (, offiziell nur Virgin Islands) sind ein britisches Überseegebiet in der Karibik. Sie umfassen über 60 Inseln und Riffs im nordöstlichen Teil der Inselgruppe der Jungferninseln am nördlichen Ende des Inselbogens der Kleinen Antillen. Die insbesondere durch Zuwanderung schnell wachsende Bevölkerung (Wanderungssaldoziffer 2012: 18,56 pro 1000 Einwohner, weltweit dritthöchster Wert) bewohnt 16 der etwa 100 km östlich von Puerto Rico gelegenen Inseln.

Die Wirtschaft ist eng verknüpft mit den bevölkerungsstärkeren Amerikanischen Jungferninseln, die offizielle Währung ist daher der US-Dollar. Dominierend ist der Dienstleistungssektor, darin insbesondere die Tourismus- und die Offshore-Finanzbranche.

Costa Rica

Costa Rica ([], spanisch für „reiche Küste“), früher auch Kostarika, ist ein Staat in Zentralamerika, der im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama grenzt. Im Osten ist er durch die Karibik und im Westen durch den Pazifik begrenzt. Das Land gilt als eines der fortschrittlichsten Lateinamerikas. So wurde die Armee bereits 1948 zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft, das Land gewinnt knapp 100 % seines Strombedarfs aus regenerativen Quellen und der Ökotourismus wird stark gefördert. Rund 27 % der Landesfläche stehen unter Naturschutz.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Region ist es seit den 1950er Jahren eine stabile Demokratie und blieb durch frühzeitige sozialpolitische Maßnahmen von der in Lateinamerika des 20. Jahrhunderts weit verbreiteten Problematik der sozialen Unruhen, Bürgerkriege und Diktaturen verschont. Angesichts damaliger bewaffneter Konflikte in benachbarten Ländern erklärte es 1983 seine „dauerhafte und aktive unbewaffnete Neutralität“ und wird auch als „die Schweiz Zentralamerikas“ bezeichnet.

Dominica

Dominica (amtlich Commonwealth Dominica) ist ein Inselstaat in den Kleinen Antillen in der östlichen Karibik. Der Staat erstreckt sich über die gleichnamige Insel und ist Mitglied des Commonwealth of Nations.

In der Sprache der karibischen indigenen Bevölkerung wurde Dominica in Anlehnung an das gebirgige Inselprofil Ouaitocoubouli bzw. in neuerer Transkription Wai'tukubuli („Ihr Körper ist hoch“) genannt.

Grenada

Grenada, offiziell Staat Grenada ([], ), ist ein Inselstaat und der Name einer hierzu gehörigen Insel der Kleinen Antillen, die geographisch zu den Inseln über dem Winde in der Karibischen See gehört. Der Inselstaat bildet einen eigenständigen Mitgliedstaat des Commonwealth of Nations.

Die Insel liegt zwischen der Karibik und dem Atlantischen Ozean, etwa 200 Kilometer nordöstlich der Küste Venezuelas und südlich von Saint Vincent und den Grenadinen.

Grönland

Grönland ist die größte Insel der Erde und wird geografisch zu Nordamerika und geologisch zu dessen arktischer Teilregion gezählt. Aus politischer Sicht ist es ein autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark. Das Land hat, abgesehen von Antarktika, die geringste Bevölkerungsdichte der Welt.

Grönland reicht von 59° 46′ nördlicher Breite (Kap Farvel) bis 83° 40′ nördlicher Breite (Kaffeklubben-Insel bei Kap Morris Jesup) und ist 2650 km lang. Die Breite beträgt maximal 1200 km von Kap Alexander im Westen bis Nordostrundingen im Osten. Grönlands Nordküste ist mit 710 km Abstand die dem Nordpol am nächsten gelegene größere zusammenhängende Landmasse.

Jamaika

Jamaika []/[] (engl. Jamaica []) ist ein Inselstaat innerhalb des Commonwealth of Nations in der Karibik.

Der Name leitet sich vom arawakischen Xaymaca oder Chaymakas ab, was soviel wie Quellenland oder Holz- und Wasserland bedeutet. Die ehemalige britische Kolonie ist für ihre vielseitige Kultur, aber auch für ihre sozialen und wirtschaftlichen Probleme bekannt.

Kaimaninseln

Die Cayman Islands ( Caymaninseln, auch Kaimaninseln oder Kaiman-Inseln) sind eine Inselgruppe in der Karibik und britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs.

Christoph Kolumbus entdeckte die Inselgruppe während seiner vierten Entdeckungsreise am 10. Mai 1503, nachdem seine Schiffe vom vorgesehenen Kurs abgetrieben waren. Wegen der vielen dort vorgefundenen Schildkröten gab er der Inselgruppe den Namen „Las Tortugas“. Dem portugiesischen Kartografen im Dienste Spaniens Diego Ribero fielen die zahlreichen Echsen auf, sodass er auf seiner Turiner Karte von 1523 die Inseln „Lagartos“ nannte. Im 17. Jahrhundert erhielt die Inselgruppe schließlich den Namen „Las Caymanas“ nach den ebenfalls dort vorkommenden Spitzkrokodilen. Während dieses Jahrhunderts dienten die Inseln verschiedenen europäischen Flotten zur Süßwasseraufnahme und der Proviantergänzung durch den Fang von Schildkröten. Der erste englische Ankömmling war Sir Francis Drake, der 1586 mit einer Flotte von 23 Schiffen auf den Cayman Islands landete.

Kanada

Kanada (englisch und französisch Canada) ist ein Staat in Nordamerika, der zwischen dem Atlantik im Osten und dem Pazifik im Westen liegt und nordwärts bis zum Arktischen Ozean reicht. Bundeshauptstadt ist Ottawa, die bevölkerungsreichste Stadt ist Toronto. Die einzige Landgrenze ist jene zu den USA im Süden und im Nordwesten. Kanada ist nach Russland der zweitgrößte Staat der Erde, die Einwohnerzahl liegt dagegen nur bei etwa 36 Millionen.

Die Besiedlung durch First Nations begann spätestens vor 12.000 Jahren, die Inuit folgten vor rund 5000 Jahren. Ab dem späten 15. Jahrhundert landeten Europäer an der Ostküste und begannen um 1600 mit der Kolonisierung. Dabei setzten sich zunächst Franzosen und Engländer fest. In dieser Zeit breitete sich die Bezeichnung „Canada“ aus, das ursprünglich ein Name für ein Irokesendorf war. Frankreich trat 1763 seine Kolonie Neufrankreich an Großbritannien ab. Im Jahre 1867 gründeten drei britische Kolonien die Kanadische Konföderation. Mit dem Statut von Westminster erhielt das Land 1931 gesetzgeberische Unabhängigkeit, weitere verfassungsrechtliche Bindungen zum Vereinigten Königreich wurden 1982 aufgehoben. Nominelles Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II., die durch den Generalgouverneur von Kanada vertreten wird.

Montserrat

Montserrat ist eine Insel in der Karibik und gehört zu den Kleinen Antillen. Sie ist Teil der West Indies und ein Überseegebiet des Vereinigten Königreichs.

Die Insel liegt südwestlich von Antigua, südöstlich von Nevis und nordwestlich von Guadeloupe.

Nicaragua

Nicaragua [] (seltener auch Nikaragua) ist ein Staat in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Honduras und im Süden an Costa Rica sowie im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik.

Der Landesname leitet sich aus dem Nahuatl ab (nican ‚hier‘, aráhuac ‚Menschen‘). Andere Autoren führen den Landesnamen auf die Begegnung des spanischen Konquistadors Gil González Dávila mit dem Kaziken Nicarao zurück, die am 15. Oktober 1523 bei San Jorge/Rivas stattfand.

Panama

Panama ist ein Staat in Mittelamerika, der an Costa Rica im Westen und Kolumbien im Osten grenzt. Der das Land durchquerende Panamakanal verbindet die Karibik im Norden und den Pazifischen Ozean im Süden.

Panama erhielt 1903 seine Unabhängigkeit von Kolumbien. Danach stand das Land lange unter dem Einfluss der USA. Im Jahre 1999 gaben die USA schließlich die volle Kontrolle des Panamakanals an den Staat Panama ab. Dank der Einnahmen des Kanals zählt Panama heute zu den reichsten Ländern in Lateinamerika. Im Index der menschlichen Entwicklung belegte das Land 2016 Platz 60 von 188 Ländern.

Puerto Rico

Der Freistaat Puerto Rico ( [],, früher auch Portoriko) ist das größte und einwohnerreichste der Außengebiete der Vereinigten Staaten von Amerika. Es umfasst auch die Spanischen Jungferninseln.

Puerto Rico bedeutet „reicher Hafen“. Die Einwohner Puerto Ricos werden im Deutschen Puerto-Ricaner, im lateinamerikanischen Spanisch und auch auf der Insel selbst Boricua genannt. Der ursprüngliche Name der Insel Puerto Rico lautet auf Arawakisch Borikén, die Puerto-Ricaner nennen ihre Insel in Anlehnung daran häufig Borinquén. Für 95 % der Bevölkerung ist Spanisch die Muttersprache.

Sint Maarten

Sint Maarten ist ein autonomes Land innerhalb des Königreiches der Niederlande.

Sint Maarten besteht aus dem südlichen Teil der Karibik-Insel St. Martin sowie einigen kleinen unbewohnten Nebeninseln und Felsen (Guana Key, Cow & Calf, Hen & Chickens, Molly Beday und Pelikan Key). Der nördliche Teil der Insel wird vom französischen Überseegebiet Saint-Martin eingenommen.

St. Kitts und Nevis

'''St. Kitts und Nevis (in der Bundesrepublik Deutschland amtlich Föderation St. Kitts und Nevis', dagegen in der Republik Österreich und in der Schweizerischen Eidgenossenschaft amtlich St. Kitts und Nevis, auch offiziell Saint Christopher and Nevis, deutsch 'St. Christopher und Nevis''') ist ein föderaler Inselstaat auf den Kleinen Antillen. Er ist Mitglied im Commonwealth of Nations und den Vereinten Nationen. Der Staat gehört mit seinen 56.000 Einwohnern und einer Fläche von 269 Quadratkilometern zu den zwölf kleinsten Staaten der Erde. Namensgebend sind die beiden Inseln St. Kitts und Nevis. Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Basseterre; Amtssprache ist Englisch.

Östlich der Inseln befindet sich der Inselstaat Antigua und Barbuda, südöstlich die Insel Montserrat, im Nordwesten Sint Eustatius und im Norden Saint-Barthélemy.

St. Lucia

'''St. Lucia beziehungsweise englisch Saint Lucia' (Aussprache in der Landessprache: []) ist ein Inselstaat im Bereich der Westindischen Inseln in der Karibik und Mitglied im Commonwealth of Nations''.

Der Ursprung des heute gebräuchlichen Namens geht – der Überlieferung zufolge – auf französische Seeleute zurück, die am 13. Dezember 1502, dem Fest der heiligen Jungfrau und Märtyrin Lucia von Syrakus, Schiffbruch erlitten und die Insel nach der Heiligen Sainte Alousie benannten. Der Name wurde später mit leichten Variationen von französischen Chronisten übernommen.

St. Vincent und die Grenadinen

'''St. Vincent und die Grenadinen''' ist ein unabhängiger Inselstaat in der Karibik im Bereich der Westindischen Inseln. Er ist Mitglied im Commonwealth of Nations und in der Bolivarianischen Allianz für Amerika.

Die Inseln liegen südlich von St. Lucia und nördlich von Grenada. Ungefähr 180 km östlich liegt die Insel Barbados.

Trinidad und Tobago

Trinidad und Tobago ( [], []) ist ein karibischer Inselstaat, der die Inseln Trinidad und Tobago umfasst. Die Inseln sind die südlichsten der Kleinen Antillen und liegen vor der Küste Venezuelas. Trinidad und Tobago ist 5.128 km² groß und hat über 1,3 Millionen Einwohner.


Turks- und Caicosinseln

Die Turks- und Caicosinseln, manchmal auch nur Turks & Caicos genannt, sind ein Britisches Überseegebiet in der Karibik. Es setzt sich aus zwei Inselgruppen, den Turks- und den Caicos-Inseln, zusammen.

Der Namensbestandteil Turks leitet sich von dem autochthonen Kaktus Melocactus intortus (engl. „Turk’s-cap cactus“) ab, einem Kaktus mit einem charakteristischen roten Fruchtkörper, den die Namensgeber mit der damals charakteristischen Kopfbedeckung der Türken, dem Fes assoziierten. Caicos leitet sich ab von der Bezeichnung caya hico für „Inselkette“, welche die Lucayaner der Inselgruppe gaben.

Vereinigte Staaten

Die Vereinigten Staaten von Amerika (abgekürzt USA), kurz auch Vereinigte Staaten (englisch United States, abgekürzt U.S., US) genannt und häufig auch umgangssprachlich verkürzt zu Amerika (englisch America), sind eine föderale Republik. Diese besteht aus 50 Bundesstaaten, einem Bundesdistrikt (der Hauptstadt Washington, D.C.), fünf größeren Territorien und etlichen Inselterritorien. Die 48 zusammenhängenden Continental United States (häufig Lower 48 genannt) sowie Alaska liegen in Nordamerika, während Hawaii und kleinere Außengebiete im Pazifik beziehungsweise in der Karibik liegen. Das Land weist eine sehr hohe geographische und klimatische Diversität mit einer großen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten auf.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind der drittgrößte Staat der Erde, gemessen an der Fläche von 9,83 Millionen Quadratkilometern (nach Russland und Kanada) und gemessen an der Bevölkerung von etwa 328 Millionen Einwohnern (nach China und Indien). Die nach Einwohnerzahl größte Stadt ist New York City, bedeutende Metropolregionen sind Los Angeles, Chicago, Dallas, Houston, Philadelphia, Washington, Miami, Atlanta, Boston und San Francisco, mit jeweils über 5 Millionen Einwohnern. Der Grad der Urbanisierung liegt bei 81,96 Prozent (Stand: 2015).

Amerikanisch-Samoa

Amerikanisch-Samoa (samoanisch Sāmoa Amelika) ist als Teil von Amerikanisch-Ozeanien ein US-amerikanisches Außengebiet im südlichen Pazifik. Amerikanisch-Samoa ist Teil der Samoa-Inseln und schließt südöstlich an den Unabhängigen Staat Samoa an. Die flächen- und bevölkerungsmäßig größte Insel Amerikanisch-Samoas ist Tutuila mit dem Hauptort Pago Pago.

Während des Zweiten Weltkriegs erlangte Amerikanisch-Samoa 1942–1945 vorübergehend größere strategische Bedeutung für die Vereinigten Staaten, so dass man sich zum Bau einer Marinebasis und eines Flughafens (Pago Pago International Airport) entschloss. Ein besonderes kulturelles Merkmal der gesamten Inselgruppe ist das Nebeneinander von modernem amerikanischem Lebensstil und samoanischen Traditionen.

Australien

Der Staat Australien ( Langform Commonwealth of Australia, ) liegt auf der Südhalbkugel nordwestlich von Neuseeland und südlich von Indonesien, Osttimor und Papua-Neuguinea. Das Staatsgebiet umfasst neben der kontinentalen Hauptlandmasse Australiens die ihr südlich vorgelagerte Insel Tasmanien, die subantarktische Macquarieinsel mit ihren Nebeninseln und als so genannte Außengebiete die pazifische Norfolkinsel, die Kokosinseln, die Weihnachtsinsel sowie die Ashmore- und Cartierinseln und die Heard und McDonaldinseln im Indischen Ozean. Das australische Antarktis-Territorium wird vom australischen Staat ebenfalls als Außengebiet betrachtet; der Anspruch auf dieses Gebiet wird seit dem Jahr 1933 erhoben.

Australien hat etwa 24 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Canberra, die größte Stadt ist die Metropole Sydney. Weitere Ballungsräume sind Melbourne, Brisbane, Perth, Adelaide und Gold Coast.

Cookinseln

Die Cookinseln ( Rarotonganisch Kūki 'Āirani; weitere Bezeichnungen: Cook-Archipel, Mangaia-Archipel, Hervey-Inseln) sind ein unabhängiger Inselstaat in „freier Assoziierung mit Neuseeland“ und eine Inselgruppe im südlichen Pazifik. Ihre Fläche beträgt 242 km² und sie haben etwa 18.600 Einwohner, die fast alle den Cookinseln-Maori zuzurechnen sind. Die Hauptstadt ist Avarua auf der Insel Rarotonga.

Die Cookinseln teilen sich in eine südliche Gruppe mit der Hauptinsel Rarotonga und den Inseln bzw. Inselgruppen Aitutaki, Atiu, Mangaia, Manuae, Mauke, Mitiaro, Palmerston und Takutea sowie eine nördliche Gruppe mit den Inseln Manihiki, Nassau, Penrhyn, Pukapuka, Rakahanga und Suwarrow. Die nördliche Gruppe wird in der älteren Literatur auch als Manihikiinseln oder Roggeveen-Archipel bezeichnet. In der Sprache der Maori wurde die nördliche Gruppe Te pa enua tokerau und die südliche Te pa enua i raro nei genannt. Palmerston wurde früher der nördlichen Gruppe zugerechnet.

Fidschi

Fidschi, offiziell Republik Fidschi (auf Fidschi: Viti bzw. Matanitu ko Viti; bzw. Republic of Fiji) ist ein Inselstaat im Südpazifik nördlich von Neuseeland und östlich von Australien. Fidschi ist seit 1970 unabhängig und seit 1987 eine Republik mit der Hauptstadt Suva auf der Insel Viti Levu. Seit der demokratischen Wahl am 17. September 2014 ist Fidschi eine parlamentarische Demokratie. Der vorherige Premierminister Frank Bainimarama gewann 59,20 Prozent der Stimmen und wurde damit wiedergewählt.

Fidschis jüngere Geschichte wurde dominiert durch den Konflikt zwischen der indigenen fidschianischen Mehrheit und der indischstämmigen Minderheit des Landes.

Föderierte Staaten von Mikronesien

Die Föderierten Staaten von Mikronesien sind ein Inselstaat im westlichen Teil des Pazifischen Ozeans.

Der Staat nimmt den größten Teil der Karolinen ein, die eine Inselgruppe Mikronesiens sind. Die Föderation besteht aus den Staaten Chuuk, Kosrae und Pohnpei, welche die Ostkarolinen bilden, und dem Staat Yap, der zusammen mit der unabhängigen Nation Palau die Westkarolinen bildet. Die größte Stadt des Landes ist Weno mit etwa 17.624 Einwohnern auf der Insel Moen im Osten des Chuuk-Atolls; Hauptstadt ist Palikir auf der Insel Pohnpei.

Guam

Guam [] (in der Lokalsprache Chamorro Guåhån geschrieben) ist die größte und südlichste Insel des Marianen-Archipels im westpazifischen Ozean. Sie ist ein nichtinkorporiertes Territorium der USA (siehe Außengebiete der Vereinigten Staaten). Die Hauptstadt ist Hagåtña, bevölkerungsreichste Siedlung ist allerdings Dededo.

Bekannt geworden ist die Insel durch die dort befindliche strategisch wichtige Andersen Air Force Base, einen Luftwaffenstützpunkt der USAF, sowie das spektakuläre Aussterben fast der gesamten einheimischen Vogelwelt durch die vermutlich während des Zweiten Weltkrieges bei Truppen- und Materialtransporten als Neozoon eingeschleppte Braune Nachtbaumnatter (Boiga irregularis).

Kiribati

Kiribati (kiribatische Aussprache: (einheimische Aussprache des ehemaligen Namens der Gilberts), deutsch:, häufig auch ; offiziell auf Kiribatisch Ribaberiki Kiribati, dt. Republik Kiribati) ist ein Inselstaat im Pazifik. Das Staatsterritorium erstreckt sich über eine Vielzahl von Inseln Mikronesiens und Polynesiens, die über ein weites Gebiet nördlich und südlich des Äquators verstreut liegen.

Kiribati ist in besonderem Maße vom Klimawandel bedroht. Nach Berechnungen der Weltbank könnte der Inselstaat im Jahr 2050 größtenteils nicht mehr bewohnbar und spätestens 2070 überschwemmt sein.

Marshallinseln

Die Republik Marshallinseln (marshallesisch Aolepān Aorōkin M̧ajeļ) ist ein Inselstaat im mittleren Ozeanien. Er umfasst die gleichnamige Inselgruppe, die zu Mikronesien gehört. Mit 53.000 Einwohnern auf einer Fläche von nur 181 Quadratkilometern gehören die Marshallinseln zu den kleinsten Staaten der Erde. Die Republik mit Majuro als Hauptstadt ist mit den Vereinigten Staaten durch ein Assoziierungsabkommen verbunden. Amtssprachen sind die Marshallesische Sprache und die Englische Sprache. Bis zur Unabhängigkeit am 21. Oktober 1986 waren die Inseln ein von den USA kontrolliertes UN-Treuhandgebiet. Die über tausend Inseln ragen im Durchschnitt nur zwei Meter über den Meeresspiegel hinaus. Deshalb wären sie sehr anfällig für den durch einen Klimawandel bedingten Meeresanstieg. Zum Inselstaat gehören auch das Eniwetok-Atoll und das Bikini-Atoll, die für Kernwaffentests genutzt wurden.

Die Marshallinseln bestehen aus zwei fast parallel verlaufenden Insel- und Atollketten: der Ratak-Kette (Sonnenaufgangsinseln) mit 14 Atollen und zwei Inseln im Osten sowie der Ralik-Kette (Sonnenuntergangsinseln) mit 15 Atollen und drei Inseln im Westen.

Nauru

Nauru (nauruisch Ripublik Naoero, auch Ripubrikin Naoero, englisch Republic of Nauru) ist ein Inselstaat im Pazifischen Ozean mit etwa 10.000 Einwohnern. Nauru ist nach Fläche der drittkleinste und nach Einwohnerzahl der zweit- oder drittkleinste anerkannte Staat sowie die kleinste Republik der Erde.

Nauru besteht aus der gleichnamigen Koralleninsel, die zur Inselwelt Mikronesiens gehört (nicht zu verwechseln mit den Föderierten Staaten von Mikronesien), sowie den zum Staat gehörenden Hoheitsgewässern im Umkreis von zwölf Seemeilen. Die Nachbarstaaten sind die Föderierten Staaten von Mikronesien im Westen, die Marshallinseln im Norden, Kiribati im Osten und die Salomonen im Süden.

Neue Hebriden

Das Kondominium Neue Hebriden war ein gemeinsam von Großbritannien und Frankreich verwaltetes Territorium, das die pazifische Inselgruppen der Neuen Hebriden, der Banks-Inseln und der Torres-Inseln umfasste und von 1906 bis 1980 bestand, als es Unabhängigkeit erlangte und zur Republik Vanuatu wurde.

Die Inseln gerieten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Interessensphäre der europäischen Mächte. Britische und französische Siedler legten Kokospalmen-Plantagen zur Kopraherstellung an. Große Plantagengesellschaften finanzierten Missionare, um die einheimische Bevölkerung unter Kontrolle zu bringen und zur Arbeit auf den Plantagen zu motivieren. 1887 einigten sich Frankreich und Großbritannien, über die Inseln im Interesse der europäischen Pflanzer und Missionare eine lose Kontrolle auszuüben, hierzu wurde eine gemeinsame Marine-Kommission eingerichtet. Erst mit der Gründung eines Kondominiums im Jahre 1906 wurde die politische Verwaltung durch die beiden Mächte übernommen. In der Folgezeit ging die Einwohnerzahl durch eingeschleppte Krankheiten zurück, als Ersatz warben Plantagenbesitzer Arbeiter aus Vietnam an.

Neuseeland

Neuseeland ist ein geographisch isolierter Inselstaat im südlichen Pazifik. Er besteht aus einer Nord- und einer Südinsel sowie zahlreichen kleineren Inseln. Die nächstgelegenen größeren Landmassen befinden sich im Westen mit dem australischen Kontinent (die Westküsten der beiden Hauptinseln Neuseelands sind zwischen 1530 km und rund 2100 km von der Ostküste Australiens und Tasmaniens entfernt), im Norden mit der französischen Insel Neukaledonien und den Inselstaaten Tonga und Fidschi sowie im Süden mit dem Kontinent Antarktika.

Weder geographisch noch kulturell lässt sich Neuseeland einer bestimmten Großregion zuordnen: Das Land liegt teils auf der australischen, teils auf der pazifischen Platte und ist sowohl mit dem europäisch geprägten Kulturraum Australiens als auch mit dem polynesischen Teil Ozeaniens verbunden. Neuseeland ist ein Königreich im Commonwealth of Nations mit demokratisch-parlamentarischer Verfassung. Für einen Industriestaat ungewöhnlich sind die Hauptwirtschaftszweige Land- und Forstwirtschaft, Lebensmittelindustrie (hauptsächlich Molkereiprodukte) sowie Tourismus. Neuseeland wird als „grüne Insel“ bezeichnet, was teilweise der dünnen Besiedlung und der Naturvielfalt zu verdanken ist. Diese sowie die einzigartige Vegetation sind auch durch die relativ isolierte Lage der Inseln bedingt.

Niue

Niue (oder: Niuë ) (niueanisch: Niuē; : []; alter Name Savage Island) ist eine isolierte Koralleninsel im Südpazifik in der Nähe von Tonga, 2400 km nordöstlich von Neuseeland. Sie liegt südlich von Samoa und westlich der Cookinseln. Seit 1974 ist Niue durch einen Assoziierungsvertrag mit Neuseeland verbunden.

Niue ist die Spitze eines erloschenen Vulkans und mit 261,46 km² Fläche eines der größten gehobenen Atolle der Welt. Es erhebt sich etwa zwischen 4000 und 5000 Meter über den Meeresgrund. Das innere Plateau der Insel ist meist flach und reicht bis zu über den Meeresspiegel. Niue hat an seinem Rand ein bis zu 30 Meter steil aufragendes Riff aus Kalkstein. Von der Gesamtfläche können etwa 80 % für die Landwirtschaft genutzt werden, der Rest besteht aus meist tropischen Wäldern. Die Küste ist stark zerklüftet mit vielen Höhlen und Schluchten, zum Beispiel der Talava Cave an der Nordwestküste oder der Avaiki-Höhle im anstehenden Kalkstein an der Westküste. Nennenswerte Strände existieren nicht. Es gibt 14 Dörfer, das größte ist Alofi mit etwa 600 Einwohnern.

Norfolkinsel

Die Norfolkinsel (Norfuk: Norfuk Ailen) ist eine Insel im Pazifischen Ozean, die zu Australien gehört. Nördlich von ihr liegt Neukaledonien, westlich Australien, im Süden Neuseeland.

Die Norfolkinsel liegt rund 1400 Kilometer östlich des australischen Kontinents und ist Teil der knapp 1100 km langen Norfolk Ridge, die sich von Neukaledonien aus nach Süden hin erstreckt. Die Insel ist bis auf das südliche Gebiet mit der Hauptstadt Kingston von unzugänglichen Klippen umgeben. Höchste Erhebungen der Insel sind die beiden Berge Bates (319 Meter) und Pitt (318 Meter). Zum Territorium gehören neben der Norfolkinsel auch noch die kleineren, unbewohnten Inseln Nepean und Phillip. Die Norfolkinsel ist, ebenso wie Phillip Island, vulkanischen Ursprungs und bietet darum fruchtbaren Boden für die Landwirtschaft. Die größte Stadt der Insel ist Burnt Pine.

Nördliche Marianen

Die Nördlichen Marianen, mit vollständigem Namen Commonwealth der Nördlichen Marianen, ein Teilgebiet der Inselgruppe der Marianen, sind ein nichtinkorporiertes Außengebiet der Vereinigten Staaten von Amerika im Pazifischen Ozean, südlich von Japan und nördlich von Guam gelegen.

Das Gebiet besteht aus 16 Inseln, die sich über 500 Kilometer erstrecken und von denen Saipan, Tinian und Rota die größten sind. 2009 wurde dort das Marianas Trench Marine National Monument ausgewiesen.

Osttimor

Die Demokratische Republik Timor-Leste, im Deutschen auch als Osttimor bezeichnet, ist ein Inselstaat in Südostasien. Es war der erste Staat, der im 21. Jahrhundert unabhängig wurde. Die einzige Landgrenze trennt Osttimor vom indonesischen Westteil der Insel Timor, der zu der Provinz Ost-Nusa Tenggara (Nusa Tenggara Timur) gehört. Nördlich liegen die zu Indonesien gehörenden Inseln Alor, Wetar und Liran und nordöstlich weitere Inseln der indonesischen Provinz Maluku. Australien liegt südlich, jenseits der Timorsee. Neben dem Ostteil Timors gehören zum Staat Osttimor auch die Exklave Oecusse in Westtimor und die Inseln Atauro und Jaco.

Der international offizielle, portugiesische Landesname Timor-Leste bedeutet wörtlich ‚Timor-Ost‘. In der Amtssprache Tetum heißt das Land Timór Loro Sa’e, was übersetzt ebenfalls ‚Osttimor‘ bedeutet (wörtlich ‚Timor der aufgehenden Sonne‘, wobei die aufgehende Sonne in dieser Sprache für die Himmelsrichtung Osten steht). Neuerdings findet man auch offizielle Dokumente, in denen der Landesname auf Tetum Timór-Leste lautet. Berücksichtigt man, dass auch das indonesische Wort timur ‚Osten‘ bedeutet und sich der Name der Insel Timor davon herleitet, ergäbe sich die wörtliche Bedeutung ‚Osten vom Osten‘ beziehungsweise ‚Osten der Ostinsel‘. Auch der während der indonesischen Besatzungszeit verwendete Provinzname Timor Timur bedeutet damit ‚Osttimor‘.

Palau

Palau ([], amtlich Republik Palau, pal.: Belau) ist ein Inselstaat im Pazifischen Ozean. Die rund 17.700 Einwohner (Stand 2015) des Staates bevölkern elf der insgesamt 356 Inseln des Staates. Hauptstadt ist Ngerulmud auf der Insel Babeldaob; Amtssprachen sind Palauisch und Englisch. Bis zur Unabhängigkeit am 1. Oktober 1994 war Palau ein UN-Treuhandgebiet unter Kontrolle der Vereinigten Staaten. Bis heute ist der Staat mit den USA assoziiert und stark von der ehemaligen Kolonialmacht beeinflusst, so ist Palau eine nach amerikanischem Vorbild aufgebaute präsidiale Republik mit sechzehn Staaten als Verwaltungseinheiten.

Der Südsee-Staat, der der pazifischen Inselregion Mikronesien zuzuordnen ist, umfasst die Palauinseln, die aus der westlichen Inselgruppe der Karolinen gebildet werden und nördlich von Neuguinea liegen, sowie einige weit abgelegene Inseln im Südwesten (Südwest-Inseln genannt). Die sechs Inselgruppen der Palauinseln bestehen aus 356 Inseln, deren bei weitem größte mit 396 km² Babelthuap ist. Nur elf der Inseln sind bewohnt.

Papua-Neuguinea

Papua-Neuguinea ([], Tok Pisin Independen Stet bilong Papua Niugini) ist nach Indonesien und Madagaskar der flächenmäßig drittgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik, wird zum australischen Kontinent gerechnet und umfasst den Osten der Insel Neuguinea (Westneuguinea gehört zu Indonesien) sowie mehrere vorgelagerte Inseln und Inselgruppen.

Etwa 80 % der Landesfläche werden vom Ostteil der gebirgigen Insel Neuguinea eingenommen. Daneben gibt es eine Reihe von Inseln und Inselgruppen. Papua-Neuguinea ist Teil des pazifischen Großraums Melanesien, der von Neuguinea bis zu den Fidschi-Inseln im Osten reicht. Geografisch liegt Neuguinea am Rande des tiefen Ozeanbeckens auf einem stark verformten, bis heute vulkanisch aktiven Teil der Erdkruste. Vom Miozän bis zum Pleistozän faltete sich die Erdoberfläche hier stark und schuf die Buchten, Gebirge und Inselketten des Landes.

Pitcairninseln

Die Pitcairninseln (, Pitkern Pitkern Ailen) sind eine isoliert gelegene Inselgruppe im südöstlichen Pazifik, die administrativ zu den Britischen Überseegebieten gehört. Lediglich die zweitgrößte Insel, Pitcairn, ist bewohnt.

Die früher von geschätzt maximal 100 Polynesiern bewohnte Insel wurde Untersuchungen des australischen Archäologen Marshall Weisler zufolge von Mangareva aus etwa um das Jahr 800 besiedelt. Sie war trotz ihrer Abgelegenheit Bestandteil eines ausgedehnten südostpolynesischen Austauschsystems, zu dem auch Henderson gehörte, und lieferte vulkanische Gläser, die wegen ihrer Scharfkantigkeit als Werkzeuge dienten, sowie feinkörnigen Basalt. Bauten sind aus dieser Zeit nicht bekannt. Um 1500 brach das Austauschsystem vermutlich aufgrund der Übervölkerung und Entwaldung Mangarevas zusammen. Die Einwohner beider Inseln konnten keine Großkanus mehr herstellen. Die Bevölkerung auf Pitcairn überlebte wohl noch einige Generationen. Die verlassene Insel wurde am 2. Juli 1767 von dem britischen Seekadetten Robert Pitcairn, Sohn des Marineoffiziers John Pitcairn, wiederentdeckt.

Salomonen

Die Salomonen ([], engl. Solomon Islands, auch Salomoninseln ) sind ein Inselstaat in der Südsee. Die Inselgruppe zählt zum Kulturraum von Melanesien und liegt östlich von Neuguinea. Sie wird zum größten Teil aus den südlichen Salomon-Inseln sowie den Ontong-Java-Inseln und den weiter östlich liegenden Santa-Cruz-Inseln gebildet. Die nördlichen Salomon-Inseln gehören zum Staat Papua-Neuguinea.

Die Salomonen sind Mitglied des Commonwealth of Nations. Zu den umliegenden Inselstaaten zählen Nauru, Kiribati, Tuvalu, Fidschi und Vanuatu.

Samoainseln

Samoa (auch Samoainseln oder Samoa-Inseln, seltener die Samoanischen Inseln) ist eine Gruppe von vier größeren und einigen kleineren Inseln innerhalb von Polynesien. Sie liegen entlang einer ungefähren Ost-West-Achse südlich von Kiribati, nordöstlich von Fidschi und nördlich von Neuseeland im zentralen Pazifischen Ozean und sind Teil von Ozeanien.

Die größeren Inseln der Gruppe sind vulkanischen Ursprungs und von schroffen, dicht bewachsenen Berghängen gekennzeichnet. Der Vulkan Matavanu auf der Insel Savaiʻi ist aktiv. Die kleineren Inseln sind aus Korallenriffen entstanden. Nicht alle Inseln sind bewohnt. Höchster Punkt der Gruppe ist, mit etwa 1.858 m, der Vulkan Silisili auf Savaiʻi.

Tokelau

Tokelau (Bedeutung „Nordwestwind“ oder „Blattspitze“ ) ist ein von Neuseeland abhängiges Gebiet im Südpazifik und besteht aus drei tropischen Korallenatollen (von Nordwesten: Atafu, Nukunonu und Fakaofo) mit einer Gesamtfläche von 12,2 km² und einer Bevölkerung von 1499 Einwohnern (Oktober 2016), von denen 48 als Angestellte des in Apia ansässigen Tokelau Public Service (TPS) und deren Angehörige auf Samoa leben und arbeiten. Die Inselgruppe wird gelegentlich auch mit ihrem ehemaligen Kolonialnamen Union-Inseln bezeichnet.

Tokelau liegt nördlich der Samoainseln, östlich von Tuvalu, südlich der Phoenixinseln, südwestlich der weit entfernten Line Islands und nordwestlich der Cookinseln. Die nächstgelegene Insel, das etwa 180 km südlich von Fakaofo befindliche Atoll Swains Island, gehört, wenngleich historisch und kulturell eng mit Tokelau verbunden, politisch nicht zu diesem Gebiet, sondern wird als Teil Amerikanisch-Samoas von den USA verwaltet.

Tonga

Das Königreich Tonga ist ein Inselstaat im Südpazifik, der zu Polynesien gehört. Der Archipel wurde früher auch Freundschaftsinseln genannt. Die Einwohner Tongas werden Tongaer genannt.

Tonga besteht aus 172 benannten Inseln im Pazifik mit einer Fläche von 747 km². 36 von ihnen mit einer Gesamtfläche von 649 km² sind bewohnt. Sie liegen östlich von Fidschi, südlich von Samoa und nördlich von Neuseeland.

Tuvalu

Tuvalu ([], ) ist ein Inselstaat im Pazifischen Ozean. Er ist als parlamentarische Monarchie organisiert und Mitglied des Commonwealth of Nations. Hauptstadt ist das Atoll Funafuti und Regierungssitz das auf diesem Atoll gelegene Dorf Vaiaku.

Bis zur Unabhängigkeit am 1. Oktober 1978 hieß das Territorium Ellice Islands.

United States Minor Outlying Islands

United States Minor Outlying Islands (die Kleineren Amerikanischen Überseeinseln) ist eine rein statistische Sammelbezeichnung des United States Census Bureau für neun unbewohnte Inselterritorien der USA, davon acht nichtinkorporierte Territorien sowie ein inkorporiertes (Palmyra-Atoll). Acht liegen im Pazifik (Amerikanisch-Ozeanien) und eines in der Karibik (Navassa). Die Sammelbezeichnung hat den Eintrag UM in ISO 3166-1. Es besteht keine gemeinsame Verwaltung.

Von 1997 bis 2008 hatten diese Inseln eine eigene Top-Level-Domain, .um, welche aber in der Praxis nicht verwendet wurde.

Argentinien

Argentinien ( []) ist eine Republik im Süden Südamerikas. Es grenzt im Norden an Bolivien, im Nordosten an Paraguay, im Osten an Brasilien und Uruguay und im Westen an Chile.

Der Landesname leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Silber – argentum – ab und stammt aus der spanischen Kolonialzeit, als man hier Edelmetalle zu finden hoffte. Bis zu seiner Unabhängigkeit 1816 war es Teil des spanischen Kolonialreiches. Politisch ist Argentinien eine präsidentielle Bundesrepublik, in der die einzelnen Provinzen weitreichende Kompetenzen haben.

Brasilien

Brasilien (, gemäß Lautung des brasilianischen Portugiesisch [] ) ist der flächen- und bevölkerungsmäßig fünftgrößte Staat der Erde und auch das größte und mit seinen über 200 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Land Südamerikas, von dessen Fläche es 47,3 Prozent einnimmt. Bis auf die Länder Chile und Ecuador hat Brasilien mit jedem anderen südamerikanischen Staat eine gemeinsame Grenze.

Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung durch Paläo-Indianer reichen ca. 30.000 Jahre zurück. Nach der europäischen Entdeckung Amerikas und der Aufteilung des südamerikanischen Kontinents durch den Vertrag von Tordesillas wurde Brasilien eine portugiesische Kolonie. Diese mehr als drei Jahrhunderte andauernde Kolonialzeit, in der Einwanderer verschiedenster Herkunft (freiwillig oder gezwungenermaßen) nach Brasilien kamen, trug erheblich zur heutigen ethnischen Vielfalt Brasiliens bei. Nach der im Jahre 1822 erlangten staatlichen Unabhängigkeit, auf die eine Zeit der konstitutionellen Monarchie folgte, wurde das Land 1889 als Vereinigte Staaten von Brasilien zu einer Republik. Nach der Zeit der Militärdiktatur ab 1964 kehrte das Land in 1985 zur Demokratie mit einem präsidentiellen Regierungssystem zurück.

Falklandinseln

Die Falklandinseln, auch Malwinen , sind eine Inselgruppe im südlichen Atlantik. Sie gehören geographisch zu Südamerika und liegen 395 km östlich von Südargentinien und Feuerland. Die Falklandinseln sind ein britisches Überseegebiet mit innerer Autonomie. Das Vereinigte Königreich übernimmt Verteidigung und Außenpolitik. Seit 1833 werden sie von Argentinien beansprucht.

Die Falklandinseln waren vor etwa 400 Millionen Jahren Teil des Urkontinents Gondwana. Ursprünglich vor der heutigen Ostküste Südafrikas gelegen, wurde ein kleines Krustenfragment, aus dem heute die Inseln bestehen, isoliert und driftete Richtung Westen. Während des Jura, vor etwa 170 Millionen Jahren, drehten sich die Landstücke, die heute Ost- und Westfalkland bilden, um ca. 120°.

Guyana

Guyana – amtlich Kooperative Republik Guyana ([], ) – ist ein Staat an der Atlantikküste Südamerikas. Er grenzt im Süden an Brasilien, im Westen an Venezuela und im Osten an Suriname.

Guyana liegt zwischen 1° und 8,5° nördlicher Breite und zwischen 57° und 61° westlicher Länge. Der tiefste Punkt befindet sich an der Atlantik-Küste, höchster Punkt ist der Berg Roraima-Tepui mit 2.810 m. An der Grenze zu Venezuela und Brasilien erhebt sich das Guayana-Gebirge, nach dem der Staat benannt wurde. Der Hauptfluss ist der Essequibo, der im Süden des Landes entspringt und im Norden in den Atlantik mündet. Im Nationalpark Potaro befinden sich die 225 m hohen Kaieteur-Fälle.

Suriname

Suriname ( [], []), deutsch auch Surinam ([]), Sranantongo Sranan ([]), ist ein Staat in Südamerika.

Er grenzt im Norden an den Atlantischen Ozean, im Osten an Französisch-Guayana, im Süden an Brasilien und im Westen an Guyana. Das Land verdankt seinen Namen wahrscheinlich dem Stamm der Surinen, der durch die Arawak aus diesem Gebiet vertrieben wurde. Nationalfeiertag ist der 25. November, der Tag der Unabhängigkeit von den Niederlanden im Jahr 1975.
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