Karte (Kartografie) - Streymoy (Streymoyar Sýsla)

Streymoy (Streymoyar Sýsla)
Streymoy []/[] (dänisch: Strømø, deutsche Bedeutung: Strömungsinsel oder Strominsel) ist die Hauptinsel der Färöer im Nordatlantik. Im Süden an der Ostküste liegt die Hauptstadt Tórshavn.

Der Name Streymoy rührt von dem Umstand her, dass die lange Meerenge Sundini zwischen Streymoy und der großen Nachbarinsel Eysturoy eine starke Strömung aufweist (bis zu 12 Knoten), die zudem regelmäßig mit den Gezeiten die Richtung ändert.

Die Region Streymoy beinhaltet die kleinen Inseln Nólsoy, Hestur und Koltur, die am 1. Januar 2005 in die Kommune Tórshavn eingegliedert wurden. Allgemein wird diese Kommune auch als eine eigene Region, Südstreymoy, angesehen, während der Rest der Insel die Region Nordstreymoy bildet.

Zweitgrößter Ort neben Tórshavn ist Vestmanna an der Westküste der Insel. Bedeutende Sehenswürdigkeiten außerhalb der Landeshauptstadt befinden sich in Kirkjubøur (ehemaliger Bischofssitz), Saksun (Sandstrand, historischer Bauernhof) und Tjørnuvík (Sandstrand, Ausblick auf Risin und Kellingin).

Weitere Orte sind Velbastaður mit Blick auf Koltur, Syðradalur, Norðradalur, Skælingur, Leynar (Badestrand) und Kvívík (Wikingerhäuser) an der Westküste.

Südlich von Tjørnuvík folgen im Sundalag Haldórsvík (oktogonale Kirche), Langasandur, Streymnes, Hvalvík (alte färöische Holzkirche am Wald Viðarlundin í Hvalvík), við Áir (alte Walfangstation), Hósvík, Kollafjørður, Mjørkadalur (Dänischer Militärstützpunkt), Kaldbak, Kaldbaksbotnur und Hvítanes.

Im Süden wird die Insel durch den Skopunarfjørður von Sandoy und dem Süden des Landes getrennt. Der Hestsfjørður trennt Streymoy von Hestur und Koltur. Nördlich davon beginnt der Vágafjørður, und dann der Vestmannasund, der Streymoy von Vágar trennt. Der nördliche Abschnitt der Westküste liegt zum offenen Nordatlantik hin und wird durch die mächtigen Kliffs der Vestmannabjørgini geprägt.

An der Nordküste befindet sich die markante Klippe Stakkur, zu der es eine kleine Seilbahn gibt, um dort Schafe auszusetzen.

Die flacher abfallende Ostküste ist beinahe vollständig erschlossen. Das Gebiet des Sundalag ist die Region am Sundini mit Siedlungen auf beiden Seiten der Meerenge. Die südlich anschließende breitere Meerenge wird Tangafjørður genannt. Zwei Fjorde schneiden sich in den südlichen Teil der Ostküste: Der Kollafjørður und der Kaldbaksfjørður.

Der Nólsoyarfjørður schließlich, trennt Tórshavn von der vorgelagerten Insel Nólsoy, auf die man ständig einen Blick hat, wenn man in der Hauptstadt ist. 
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Land (Geographie) - Färöer
Die Färöer [], umgangssprachlich oft Färöer-Inseln, sind ein autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark und bestehen aus einer Gruppe von 18 Inseln im Nordatlantik zwischen Schottland, Norwegen und Island. Entdeckt und besiedelt wurden sie im Mittelalter. Heute sind mit Ausnahme der kleinsten Insel, Lítla Dímun, alle permanent bewohnt.

Die über 54.000 Inselbewohner – die Färinger, auch Färöer genannt – betrachten sich mehrheitlich nicht als Dänen, sondern als eigenständiges Volk, das von den Wikingern auf den Färöern abstammt. Sie sprechen die färöische Sprache, die aus dem Altwestnordischen entstanden ist und mit dem Isländischen und dem Norwegischen verwandt ist.
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Währung / Sprache  
ISO Währung Symbol Signifikante Stellen
DKK Dänische Krone (Danish krone) kr 2
ISO Sprache
DA Dänische Sprache (Danish language)
FO Färöische Sprache (Faroese language)
Stadtviertel - Land (Geographie)  
Verwaltungseinheit
Land, State, Region,...
Stadt, Dorf,...